Mi, 23. Mai 2018

krone.at-Filmkritik

27.04.2016 13:55

"Civil War": Captain America vs. Iron Man

In "The First Avenger: Civil War" (Kinostart: 28. April) lässt Marvel zwei seiner populärsten Superhelden, Captain America (Chris Evans) und Iron Man (Robert Downey Jr. in seiner Paraderolle), gegeneinander antreten. Aus Freunden werden Feinde und am Ende wird das Marvel Universum, das 2008 mit Iron Man aus der Taufe gehoben wurde, nicht mehr dasselbe sein. Emotional mitreißend und zugleich humorvoll stellt "Civil War" einen Triumph in Sachen Superhelden auf der großen Leinwand dar.

Nach der Alien-Invasion in "The Avengers" und der Zerstörung Sokovias durch die Hände des menschenverachtenden Ultrons in der Fortsetzung "The Avengers: Age of Ultron" sind die Augen der ganzen Welt auf die Aktivitäten von Iron Man, Captain America und Co. gerichtet. Als dann zu Beginn von "Civil War" eine Mission der Avengers in Afrika zahlreiche Menschenleben fordert, haben die Menschen endgültig genug.

Die Superhelden sollen den sogenannten Sokovia Accords zufolge künftig der Kontrolle der Vereinten Nationen unterliegen. Ohne Mandat von der UN soll es demnach keine Missionen mehr für die Avengers geben. Während Iron Man Tony Stark (Robert Downey Jr.) diese Entscheidung begrüßt, sieht Captain America (Chris Evans) das Recht auf Selbstbestimmung der Helden in Gefahr. Aus seiner Perspektive droht den Avengers der Missbrauch durch die Politik, die stets ihre eigenen Ziele vor Augen habe.

Es entbrennt ein Streit um die Richtigkeit des Abkommens - mit Iron Man und Captain America als Stimmen der beiden entgegengesetzten Positionen. Nach einem Terroranschlag auf die UNO in Wien kommt es schließlich zum Bruch der Avengers und aus einem verbalen Schlagabtausch wird ein Bürgerkrieg.

Sorgen, dass nach mittlerweile zwölf Filmen über kostümierte Helden mit Superkräften bei Marvel die Luft draußen ist, kann "Civil War" mehr als nur beiseite wischen. Als Film Nr. 13 aus dem Hause Marvel stellt er das Glanzstück einer so noch nie dagewesen Langform des Erzählens im Kino dar. Ein Höhepunkt, wie in sich die Heerscharen an treuen Fans redlich verdient haben: Grandiose Action, große Emotionen. Ein nahezu perfekter Blockbuster, wie es andere (ja, du bist gemeint, "Batman v Superman") gerne sein wollen.

Das schönste Geschenk ist aber Spider-Man (Newcomer Tom Holland), der in "Civil War" seine spektakuläre Heimkehr ins Marvel-Universum feiern darf. Nach einer zwischenzeitlichen Einigung der beiden Studios Marvel und Sony stand einem historischen Aufeinandertreffen von Spidey und den Avengers nichts mehr im Wege.

Regie führen wie schon bei "Captain America 2: The Return of the First Avenger" Anthony Russo und Joe Russo. Die Brüder sind es auch, in deren Händen das weitere Schicksal des Marvel-Universums liegt - sie werden den fulminanten Zweiteiler "Avengers: Infinity War" auf die große Leinwand bringen.

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