Mo, 28. Mai 2018

Heimvorteil genutzt

26.04.2016 10:57

"Geradliniger Weg wurde belohnt"

"Ein epochaler Erfolg für Norbert Hofer im ersten Wahlgang. Das Burgenland steht kurz davor, das höchste Amt im Staat zu übernehmen." Mit diesen Worten kommentierte die heimische FPÖ den Wahlausgang vom Sonntag. Die SPÖ sieht den überragenden Sieg des freiheitlichen Kandidaten auch im geschickten Nutzen des Heimvorteils. Man kenne ihn eben.

"Seine ehrliche Art hat die Wähler überzeugt. Norbert Hofer meint das, was er sagt, und braucht sich keine Maske aufzusetzen", betont Landesvize Johann Tschürtz. sieht in diesem Erfolg auf Bundesebene auch den neuen burgenländischen Weg von Rot-Blau bestätigt.

Und das spiegelt sich auch im Bundesländervergleich wider. Denn während Rudolf Hundstorfer durchschnittlich nur rund 11 Prozent der Stimmen erhielt, waren es im Burgenland immerhin 17,5 Prozent und Platz zwei hinter Hofer.

Eine Wahlempfehlung will Tschürtz ebenso wenig abgeben wie Landeshauptmann Hans Niessl. "Die Bürger sind mündig und brauchen niemanden, der ihnen sagt, wen sie wählen sollen", so der Freiheitliche. Wie die Chancen bei der Stichwahl am 22. Mai aussehen, könne er nur schwer einschätzen. Wenn aber SPÖ, ÖVP und auch die Anhänger von Irmgard Griss sich dazu entscheiden, Van der Bellen zu unterstützen, habe Hofer schlechte Karten.

Die heimische ÖVP gibt nach der Wahlschlappe einzig und allein der Bundesregierung die Schuld und fordert eine radikale Änderung der politischen Linie. Eine Wahlempfehlung will aber auch ÖVP-Chef Thomas Steiner nicht abgeben.

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