Do, 23. November 2017

Strafe droht

25.04.2016 18:34

Mattersburg-Skandal! „Jude“-Rufe bei Debakel

Das Heimspiel gegen die Wiener Austria am Samstag (0:9) war für Bundesligist Mattersburg ein totales Desaster. Goalie Markus Kuster wurde gegen Schiedsrichter Markus Hameter handgreiflich und sah genauso wie sein Teamkollege Manuel Prietl für eine Notbremse Rot. Außerdem sorgten einige sogenannte Fans mit antisemitischen Parolen für einen Eklat. Die Highlights vom Spiel sehen Sie im Video oben!

Nach dem Elfmeterpfiff beim Stande von 0:2, in dessen Folge Prietl und Kuster vom Platz mussten, waren während der Sky-Liveübertragung "Jude, Jude"-Rufe sowie "Scheiß Judenverein" von den Rängen zu hören - an die Austria-Spieler gerichtet.

Verfahren eingeleitet
Die Bundesliga hat am Montag ein Verfahren gegen die Burgenländer eingeleitet. In einer Mitteilung heißt es: "Seit vielen Jahren engagieren sich die Bundesliga und ihre Klubs gegen Rassismus sowie Diskriminierung und man wird auch diesen Vorfall nicht totschweigen! Daher arbeiten wir, entsprechend dem gemeinsam mit der Initiative FairPlay und dem ÖFB entwickelten Procedere, an der lückenlosen Aufarbeitung dieser nicht zu tolerierenden Szenen." Die Mattersburger wurden aufgefordert, eine Stellungnahme vorzubringen.

Sechs Spiele Sperre für Kuster
Markus Kuster wurde vom Strafsenat zu einer Sperre von sechs Spielen verdonnert. Zusätzlich wurde eine auf sechs Monate bedingte Sperre von zwei Partien ausgesprochen. Manuel Prietl muss wegen Torraubs ein Match pausieren.

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