Di, 20. Februar 2018

Vor allem in Städten

25.04.2016 16:12

Radfahrer leben gefährlich

Die milden Temperaturen haben dazu beigetragen, dass auch die Radfahrer den Winter über durchfahren konnten. Das spiegelt sich aber leider auch in den Unfallzahlen wieder: Allein in Graz verunfallten heuer bereits 107 Radfahrer. Im letzten Jahr waren es steiermarkweit 975, und 10 Menschen wurden sogar getötet.

Angenehme Temperaturen regen zum Radfahren an - und so war es auch über die vermeintlich kälteste Jahreszeit des Jahres unnötig, den Drahtesel einzuwintern. Natürlich steigt dadurch aber auch die Zahl der Unfälle. Davon hat es im Jahr 2014 steiermarkweit 975 gegeben, 954 Menschen wurden verletzt und 10 getötet, wie das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die Statistik Austria mitteilen. Und in den Ballungszentren, allen voran Graz, scheint es besonders gefährlich zu sein: "Im April hat es bis jetzt bereits 35 Unfälle mit Radfahrern gegeben, und der Monat ist immerhin noch nicht aus!", weiß Ernst Seewald vom Stadtpolizeikommando Graz,  Verkehrsinspektion 1. "Vor allem im Kreuzungsbereich kommt es immer wieder zu Verletzungen der Vorrangregel", sagt er, und meint damit alle Verkehrsteilnehmer. "Man sollte auch einmal auf den Vorrang verzichten. Vor allem als schwächerer Verkehrsteilnehmer verliert man nur", mahnt Seewald.

Das Rad muss vorne übrigens mit einem dauerleuchtenden weißen Licht ausgestattet sein, hinten mit einem roten, das auch blinken darf. Er empfiehlt, helle Kleidung zu tragen, Warnweste und Schutzhelm. Und: Gehsteige sind nicht für Radfahrer gedacht, genauso wenig wie die Busspur!

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