Mo, 21. Mai 2018

Künstliche Inseln

25.04.2016 15:36

Meeres-"UFOs": So sieht die Jacht der Zukunft aus

Der Fortschritt macht auch vor der Seefahrt nicht halt. Werften und Designer auf der ganzen Welt arbeiten derzeit an der Zukunft der Jacht - und zeigen interessante Konzepte, die gar nicht nach Schiff aussehen. Schwimmende Häuser mit Untersee-Aussichtsdeck, überm Wasser schwebende Luxus-Inseln - es gibt nichts, das es nicht gibt.

Ein Konzept für die Jacht der Zukunft kommt vom italienischen Designbüro Jet Capsule. Die Firma sieht die Jacht der Zukunft als schwimmende künstliche Insel mit Unterwasser-Panoramafenster, Anlagen zur Gewinnung von Solar-, Wasser- und Windenergie und kleinen Grünflächen. Genannt wird das Design dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" zufolge passenderweise "UFO" (Unidentified Floating Objekt), zu Deutsch unidentifiziertes treibendes Objekt.

Der Tiefgang von 5,5 Metern sollte Jet Capsules "UFOs" auch das Ankern in flachen Küstengewässern gestatten. Allerdings: Bis die Konstruktion fertig ist, könnte es noch eine Weile dauern. Noch ist Jet Capsule auf der Suche nach Investoren, die bei der Realisierung der Idee helfen.

Luxusunterkunft "schwebt" überm Wasser
Einige Meter über dem Wasser "schwebt" das Jachtkonzept des Designers und Architekten Jonathan Schwinge. Er sieht die Jacht der Zukunft als zweiteilige Konstruktion. Unter Wasser sorgt eine Tragflügel-Konstruktion für Vor- und Auftrieb, darauf befindet sich eine auf einen Stahlpfahl montierte schwimmende Behausung. Wie hoch diese über der Wasseroberfläche "schwebt", hängt davon ab, ob und mit welcher Geschwindigkeit sich die Jacht bewegt.

Gefertigt werden soll Schwinges Idee aus Kohlefaser und Edelstahl, die Konstruktion soll Platz für sechs Passagiere und vier Crewmitglieder bieten. Schwinge hofft, dass sich die Jacht durch ihre spezielle Konstruktion selbst bei hohem Wellengang ruhig vorwärtsbewegt. In Küstennähe sollen ausklappbare Terrassen den verfügbaren Platz vergrößern. Freilich: Noch ist das Zukunftsmusik, auch Schwinges Idee ist bisher nicht mehr als ein Konzept.

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