Sa, 24. Februar 2018

Staus um See

24.04.2016 19:08

Barrieren halten die GTIs nicht ab

Die GTI-Fans lassen sich trotz Temposchwellen, Betonleitwänden, Tempo-30-Zonen und Radarkontrollen nicht ausbremsen. Am Wochenende sorgten Tausende getunte Autos für Staus zwischen dem Wörthersee und dem Faaker See. Und das, obwohl das offizielle Treffen in Reifnitz erst in neun Tagen gestartet wird.

Kolonnen von getunten Boliden haben zwischen Drobollach und Egg sowie bei Selpritsch und Lind ob Velden die Straßen "verstopft". Wer hier entlang musste, brauchte bis zu 30 Minuten länger als üblich. Viele Fans säumten beim Camping Arneitz am Faaker See die Straßenseiten, auf dem Parkplatz gab es kaum einen freien Abstellplatz. Und während in Selpritsch die Betonleitwände wildes Parken verhindern sollen, wurden entlang der Süduferstraße zusätzliche Sitzmöglichkeiten geschaffen.

In den Nächten wurde an den Hotspots wieder kräftig gefeiert. In den neuen Tempo-30-Zonen am Faaker See hat die Polizei fleißig kontrolliert. Da sich die Autoszene über die sozialen Medien organisiert, tun sich Behörden schwer mit Maßnahmen. Die Touristiker können sich hingegen zwei Wochen vor dem GTI-Treffen über gut gebuchte Unterkünfte freuen. Und man hofft natürlich auch vom 4. bis 8. Mai über ähnlich gute Besucherzahlen rund um den Wörthersee.

Unterstützung gibt´s für die GTI-Lenker jetzt auch von der Politik. Villachs Stadträtin Katharina Spanring fordert eine Gleichbehandlung der Autofans. Denn während - wie berichtet - das Harley-Spektakel mit Hunderttausenden Euro subventioniert wird, werden die GTI-Piloten mit Schikanen ausgebremst. Spanring: "Die GTI-Fahrer sind zu einem Garant für eine funktionierende Tourismuswirtschaft geworden."

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