Fr, 20. Oktober 2017

Kipchoge gewinnt

24.04.2016 16:16

London-Marathon: Weltrekord hauchdünn verpasst

Nur um acht Sekunden hat der Kenianer Eliud Kipchoge beim traditionsreichen London-Marathon den Weltrekord verpasst. Der 31-Jährige gewann das Rennen am Sonntag in 2:03:05 Stunden und avancierte damit zum zweitschnellsten Läufer auf der klassischen 42,195-Kilometer-Distanz.

Sein Landsmann Dennis Kimetto war Ende September 2014 bei seinem Weltrekord in Berlin in 2:02:57 Stunden als erster Mann unter 2:03 geblieben. Kipchoges eigene Bestzeit stand bis dato bei 2:04:00, gelaufen im September 2015 in Berlin.

"Wundervolle Zuschauer"
Kipchoge war nach seinem London-Triumph "glücklich" und schwärmte von den "wundervollen Zuschauern", die ihn auf jedem Kilometer angefeuert hätten. Die Top-Läufer um Kipchoge passierten die Halbmarathon-Marke in 1:01:24 Stunden. Der spätere Sieger lief den entscheidenden Vorsprung zwischen den Kilometern 35 und 40 heraus und wiederholte seinen Vorjahreserfolg. Zweiter wurde Kipchoges Landsmann Stanley Biwott in 2:03:51 vor dem Äthiopier Kenenisa Bekele (2:06:36), der zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt hatte.

Der strahlende Sieger stieg erst 2013 auf den Marathon um und gewann danach in Hamburg, Rotterdam, Chicago und 2015 in London und Berlin. Jahre zuvor feierte Kipchoge auf der Bahn beachtliche Erfolge: 2003 wurde er in Paris Weltmeister über 5.000 Meter, 2004 erkämpfte er in Athen Olympia-Bronze und 2008 in Peking sogar Silber auf dieser Distanz.

Das Frauenrennen in London gewann trotz eines Sturzes in 2:22:58 Stunden die Kenianerin Jemima Sumgong. Sie kam fünf Sekunden vor der Vorjahres-Gewinnerin Tigist Tufa aus Äthiopien ins Ziel, Dritte wurde die Kenianerin Florence Kiplagat in 2:23:39.

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