So, 17. Dezember 2017

Kritik an Ecclestone

24.04.2016 10:21

Rosberg tobt: "So kann es nicht weitergehen"

WM-Spitzenreiter Nico Rosberg hat sich für grundlegende Reformen in der Führungsstruktur der Formel 1 ausgesprochen. "Die Organisation und die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden, müssen verbessert werden", sagte der deutsche Mercedes-Pilot in einem Interview der "Welt am Sonntag".

Es gebe "so viele Schrauben, an denen gedreht werden muss - und alles hängt an der einen großen ganz oben". Die Rolle und den Einfluss von Chefpromoter Bernie Ecclestone nannte Rosberg "nicht praktikabel". "Man muss sich das mal vorstellen: Da sitzen 27 Mann mit 27 Einzelinteressen an einem Tisch und eine Stimme reicht, um alles abzublasen", sagte der 30-Jährige und forderte unmissverständlich: "So wie das System im Moment ist, kann es nicht weitergehen."

Alle Piloten hätten das Gefühl, "dass die Formel 1 besser sein könnte als sie derzeit ist". Deshalb sei es nun wichtig, dass die Fahrer, die von Formel-1-Geschäftsführer Ecclestone zuletzt als "Windbeutel" kritisiert wurden, Zusammenhalt demonstrieren.

So hatte ein gemeinsamer Vorstoß aller elf Rennställe dazu geführt, wieder zum alten Qualifikationsformat zurückzukehren. Das zu Jahresbeginn eingeführte umstrittene Format, wonach nach einer bestimmten Phase jeweils nach 90 Sekunden der langsamste Pilot ausschied, wurde wieder abgeschafft. "Wir wurden gehört", sagte Rosberg. "Vorher wurden wir noch nicht einmal nach unserer Meinung gefragt." Bis die Formel 1 wieder zu altem Glanz zurückkehre, liege allerdings noch ein "weiter Weg vor uns und unserer Sportart".

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