Mi, 18. Oktober 2017

Vor Duell mit Sturm

24.04.2016 09:25

Barisic: „Wird nie leicht sein, Meister zu werden“

Nach dem dritten Sieg in Serie, dem 3:1 in Altach, geht Titelverteidiger Salzburg, auch wenn Rapid am Sonntag Sturm bezwingt, mit sechs Punkten Vorsprung in die letzten vier Runden. Platz zwei ist bei Grün-Weiß abgesichert, aber Trainer Zoran Barisic weiß, dass damit nicht alle gut leben können! Aber ihn interessiert vorerst nur das Sturm-Spiel. Die Highlights des 1:0-Erfolgs im Wiener Derby gegen die Austria sehen Sie oben im Video.

Barisic will die Fortsetzung der Erfolgsserie gegen die Grazer, bei der einige Dinge in Erinnerung blieben: Das Liga-Debüt von Louis Schaub vor drei Jahren mit 18, das erste Tor von Robert Beric in Grün-Weiß gegen seinen Ex-Klub, dem eine rote Karte folgte. Dass Rapid sechs Punkte Rückstand auf Salzburg hat, ärgert Barisic auch: "Weil wir gegen Altach, Ried und Wolfsberg Chancen ausließen, die das hätten verhindern können. Dieses Manko werden wir nie los werden", weiß er. Obwohl er mit den Sagern vom leichtfertig verschenkten Meistertitel wenig anzufangen weiß: "Trainerwechsel bei Salzburg hin, Verjüngung her. Sie sind breiter aufgestellt als wir. Meister werden wird nie leicht sein." Da weiß er sich mit Marcel Koller einer Meinung.

Forza Rapid, die Hütteldorfer Revue, brachte unter dem Titel "Grüne Hölle" bereits ein bemerkenswertes Spezialheft zum neuen Stadion, das am 16. Juli eröffnet wird, heraus. In der Hoffnung, dass der neue Heimvorteil einige Punkte mehr wert wird. Auch Barisic glaubt, dass der in Hütteldorf mehr bringen wird als im Prater - aber das ändert nichts daran, dass es mit der Rückkehr in die alte Heimat nicht leichter wird, den ersten Meistertitel seit 2008 zu schaffen: "Abwarten, was bei Salzburg und bei uns passiert. Von Salzburg höre ich bereits so einiges." Vom geplanten personellen Aufrüsten - diesmal auch mit erfahrenen Spielern.

Sein Ausblick auf Rapids Team in der nächsten Saison? "Ich möchte eine dynamischere, wieder technisch gute und sehr ehrgeizige Mannschaft präsentieren." Seine Personalwünsche nach dem Zuzug von Admiras Schösswendter und dem Abgang von Petsos behält er bei sich, aber positionsmäßig sind sie kein großes Geheimnis: Sicher ein Sechser, vielleicht ein Flügel. Und ein richtiger "Knipser"? "Ich glaube weiter an Jelic." Auch wenn er am Sonntag nicht beginnt.

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