Mo, 19. Februar 2018

Tierrettung

22.04.2016 16:25

Vermeintlicher Hundewelpe war verwaistes Fuchsbaby

Die Tierrettung des Landestierschutzvereines Kärnten ist seit 12. März wieder täglich im Einsatz; die tierliebende Unternehmerfamilie Glock hat das möglich gemacht. Einer der Fälle: Am 16. April wurden die Tierretter nach Brückl gerufen, um einen Hundewelpen abzuholen. Der Kleine entpuppte sich aber als Fuchsbaby.

Tierretter Claudio war ins Görtschitztal ausgerückt; Spaziergänger hatten den Welpen auf einem Feld gefunden. Bei näherer Betrachtung stellte sich aber rasch heraus, dass es ein etwa zwei Wochen altes Fuchsbaby war. "Entweder ist das Muttertier gestorben oder der Kleine wurde von einem anderen Wildtier vertragen".

Der Winzling wurde in eine Aufzuchtstation gebracht, wo er jetzt aufgepäppelt wird. "Ohne die Bergung wäre der Kleine gestorben. Er war aber ohne Parasitenbefall und Tollwutgefahr besteht auch keine, weil es in Kärnten schon seit 20 Jahren keine Tollwut mehr", so die Ziehmutter. Der süße Kerl wird mit Hundewelpen-Aufzuchtsmilch, gekochtem Hendl und Mineralstoffen versorgt. Es ist auch schon ein Auswilderungsplatz in Unterkärnten organisiert; mit 4-5 Monaten kann der Rüde in die Freiheit entlassen werden.

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