Sa, 21. Oktober 2017

Geld für Drogen

21.04.2016 13:17

Ehepaar nach fünf Banküberfällen in NÖ gefasst

Nach fünf bewaffneten Banküberfällen in den niederösterreichischen Bezirken Amstetten und Melk haben am Mittwoch für einen 41-Jährigen und eine 43-Jährige die Handschellen geklickt. Das Ehepaar hatte die Coups von 2014 bis 2016 begangen, der letzte geschah am 25. März in Ferschnitz. Das Motiv: Geldnot aufgrund der Drogensucht des 41-Jährigen.

Auf das Konto des Ehepaares gehen laut Polizei Überfälle auf Banken am 18. April 2014 in Viehdorf und am 11. Juli 2014 in Mauer-Öhling (jeweils Bezirk Amstetten), am 31. Juli 2014 in Kemmelbach und am 7. Dezember 2015 in St. Martin am Ybbsfeld (jeweils Bezirk Melk) sowie sowie der Coup am 25. März 2016 in Ferschnitz.

Die Höhe der Beute bei den Überfällen lag im sechsstelligen Euro-Bereich. Bei ihrer Einvernahme zeigte sich die Frau umfassend geständig, während ihr Ehemann die Taten abstritt und lediglich seinen Suchtmittelkonsum zugab.

"Beweislage relativ dicht"
Die Tatverdächtige gab an, dreimal das Fluchtfahrzeug gelenkt zu haben, der 41-Jährige soll demnach die Überfälle durchgeführt haben. Zwei weitere Taten soll er außerdem allein begangen haben. Als Motiv führte die Beschuldigte laut Polizei ständige finanzielle Probleme aufgrund der Drogensucht ihres Mannes an.

Einvernahmen und Erhebungen sind noch im Gange. "Die Beweislage ist relativ dicht", sagte Landespolizeidirektor Franz Prucher am Donnerstag. Tatkleidung, Maskierung und Tatwaffen wurden sichergestellt.

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