Mo, 20. November 2017

Nach Serien-Aus

21.04.2016 09:35

Katherine Heigl: „Fühlte mich wie Stück Sch***e“

Nach dem Serien-Aus bei "Grey's Anatomy" im Jahr 2010 musste sich Katherine Heigl jahrelang mit ihrem schlechten Ruf herumschlagen. Sie sei "schwierig", hieß es, weshalb für die Schauspielerin schließlich Rollen ausblieben. Jetzt verrät die heute 37-Jährige, dass sie die Situation so mitgenommen habe, dass sie sogar eine Therapie machen musste.

Die Rolle der Izzie Stevens in "Grey's Anatomy" war für Katherine Heigl Segen und Fluch zugleich. Denn trotz ihres Durchbruchs habe sie das Serien-Aus nicht verkraftet, gestand die Schauspielerin jetzt im Radio-Interview mit Howard Stern. Schließlich habe sie beschlossen, sich professionelle Hilfe zu holen: "Ich bin noch nie zur Therapie gegangen, bis vor ein paar Jahren. Dann ging ich, weil mich alle so kritisch beäugten. Ich fühlte mich einfach wie das größte Stück Sch***e, das unterm Schuh klebt", so Heigl. "Ich hatte wirklich damit zu kämpfen, vor allem, es zu schaffen, das Ganze nicht total persönlich zu nehmen und nicht zu denken, da ist etwas wirklich falsch mit mir."

Der Grund: Seit dem Serien-Aus bei "Grey's Anatomy" habe sie ihr Ruf, sie sei eine Zicke, wie ein Schatten verfolgt. Dabei sei es vor allem zu Reibereien gekommen, weil sie bei Serienschöpferin Shonda Rhimes eine größere Rolle forderte. "Man fühlt sich egoistisch und als würde man sich irgendwie unfair verhalten. Aber jeder ist sich selbst der Nächste...", gab sie zu bedenken.

Die Schlagzeilen über ihr angeblich "schwieriges" Verhalten setzten ihr dermaßen zu, dass sie sich kaum mehr traute, bei der Arbeit den Mund aufzumachen, erzählte Heigl weiter: "Ich erinnere mich, dass ich diesen kleinen Independent-Film gemacht habe und ich hatte einfach Angst, irgendwas über irgendwas zu sagen. Und ich erinnere mich, dass ich Schuhe anhatte, die eine Größe zu klein waren, weil ich Angst davor hatte, den Kostümbildnern zu sagen, dass sie nicht groß genug seien, weil ich nicht schwierig sein wollte. Und danach dachte ich: 'Das ist Quatsch, hör auf damit. Hol dir Hilfe und deine Stimme zurück und entspann dich.'

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