So, 22. Oktober 2017

Flotte Entscheidung

20.04.2016 11:08

SP-Doppelspitze kommt für den glücklosen Müller

In der SPÖ verliert man keine Zeit: Wenige Tage nach der Ablöse von Landesgeschäftsführer Felix Müller stellte Parteichef Walter Steidl Dienstagabend dem Präsidium eine Doppelspitze vor, die auch gleich abgesegnet wurde. Die Aufgaben teilen sich nun Hannes Mathes (39) und Alexander Neunherz (37).

"Hannes Mathes wird sich als Landesparteigeschäftsführer vor allem um das Tagesgeschäft der Partei kümmern. Er wird für die Durchführung der inhaltlichen Schwerpunkte, die Umsetzung von Kampagnen oder das Ausführen von Aktionen verantwortlich sein. Zudem werden Personalführung und Öffentlichkeitsarbeit zu seinen Aufgabenbereichen zählen", sagt Walter Steidl: "Und Alexander Neunherz wird als politischer Sekretär der Salzburger SPÖ für die strategische Planung sowie die inhaltlichen Schwerpunkte verantwortlich sein und einen starken Fokus auf die Weiterentwicklung unserer Organisation legen."

Mit Mathes wurde ein Mann gefunden, der die Partei über die Landesgrenzen sehr gut kennt: Der 39-jährige Oberösterreicher aus Bad Ischl arbeitet seit 2015 als Organisationsreferent in der Salzburger SPÖ. Mathes ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Nebenberuflich betreibt der studierte Jurist eine kleine Biolandwirtschaft in Bad Ischl. Von 2003 bis 2008 war Mathes Fraktionsvorsitzender der SPÖ in Bad Ischl und von 2008 bis Ende 2010 Stadtrat für Jugendangelegenheiten. Mathes ist zudem Landesgeschäftsführer der SPÖ Bauern in Salzburg.

Ziel: Zurück in die Regierung
Der 37-jährige Saalfeldener Alexander Neunherz ist seit Oktober 2009 Landesstellenleiter des Renner-Instituts, auch bekannt als Parteiakademie der Salzburger SPÖ. Diese Funktion wird er auch weiter behalten: "Der promovierte Politikwissenschaftler beschäftigte sich in seiner Dissertation mit der Zukunft des ländlichen Raums in Salzburg. Neunherz ist zudem Landesgeschäftsführer der sozialdemokratischen Freiheitskämpfer, die in ihrem Wirken aktiv gegen faschistische Gefahren auftreten", berichtet Steidl. Für die SPÖ gilt es nun zwei Jahre vor der Wahl alles nach vorne zu werfen. Ziel ist es zurück in die Regierung zu kommen, mit der Oppositionsrolle kommen die Sozialdemokraten nicht wirklich zurecht.

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