Di, 17. Oktober 2017

Bilder manipuliert

20.04.2016 12:04

„Känguru“ im Wiener Stadtpark war Werbeaktion

Das vermeintliche Känguru im Wiener Stadtpark war eine Werbeaktion. Wie bereits nach dem angeblichen Auftauchen des Tiers am Dienstag vermutet worden war, waren die "Leserfotos" gefakt. Dennoch hatten sich Dutzende Schaulustige, Journalisten und auch das Veterinäramt auf die - naturgemäß erfolglose - Suche nach dem Tier gemacht.

"Aber wie so oft trügt der Schein. Denn es gibt keine freilaufenden Kängurus in Österreich", berichtete die Urheberin der Fotos am Mittwoch in einer Aussendung. Ursprünglich war auf den Bildern ein aufblasbarer Flamingo zu sehen, der mittels Montage in ein Känguru verwandelt wurde. Das australische Beuteltier dominierte am Dienstag auch die sozialen Netzwerke. Der Tiergarten Schönbrunn zählte gar seine Kängurus ab und teilte mit, dass keines ausgebüxt ist.

"Wenn wir einen Anruf bekommen, gehen wir allen Hinweisen nach", sagte Anita Voraberger, die Sprecherin der zuständigen Stadträtin Ulli Sima. Natürlich sei man im Tierschutzverein überrascht gewesen. Dass sich das Känguru als Fake entpuppte, "damit können wir leben". Der Großteil der Anrufe bei der Wiener Tier-Helpline sei "nicht so lustig", oft handle es sich um Fälle von Tierquälerei, bei denen "immer sofort eingeschritten wird". "Wenn einmal ein Spaß dabei ist, ist das echt in Ordnung", so Voraberger.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden