Sa, 18. November 2017

Nicht öffnen!

20.04.2016 08:15

Vorsicht: WhatsApp-Spam enthält fiesen Trojaner

Cyberkriminelle machen sich die Popularität der Messaging-App WhatsApp zunutze: Sie versenden derzeit Spam-Mails, in denen die Rede von angeblichen WhatsApp-Sprachnachrichten ist. Wer sie anhören will möge auf den in der Mail enthaltenen Link klicken, so die Aufforderung der Kriminellen. Doch Vorsicht: Wer klickt, holt sich einen fiesen Trojaner auf den PC.

Der Schädling kann sensible Daten abgreifen und den Rechner fernsteuern, warnt das IT-Portal "Chip". Hat man auf den Link in der vermeintlichen WhatsApp-Mail geklickt, sollte man unverzüglich einen Virenscanner zurate ziehen und sein System überprüfen. Es schadet auch nicht, eine zweite Meinung einzuholen - etwa mit kostenlosen Mini-Scannern wie Emsisofts Emergency Kit 11.

WhatsApp würde Ihnen nie eine E-Mail schicken
Generell gilt: WhatsApp kommuniziert - im Gegensatz zum Mutterkonzern Facebook - nie per E-Mail mit den Nutzern. Erhalten Sie also eine E-Mail, in der von einer WhatsApp-Sprachnachricht oder anderen Dingen mit WhatsApp-Bezug die Rede ist, sollten Sie stutzig werden und die Nachricht sogleich löschen.

Cyberkriminelle nutzen WhatsApp freilich nicht nur als E-Mail-Betreff, um an ihre Opfer zu kommen. Ebenso beliebt sind WhatsApp-Kettennachrichten, mit denen Nutzer beispielsweise unter dem Deckmantel eines Gewinnspiels zum Abschluss einer Abofalle oder zur Installation von Malware bewegt werden sollen. Gefälschte WhatsApp-Versionen mit angeblichen Vorteilen gegenüber dem Original sind ebenfalls eine beliebte Infektions-Strategie.

So schützen Sie sich vor WhatsApp-Betrügern
Damit Sie nicht Opfer solcher Betrugsmaschen werden, sollten Sie bei der Verwendung von WhatsApp einige Grundregeln beachten. Nachrichten, die angeblich von den WhatsApp-Betreibern stammen, sind beispielsweise mit äußerster Vorsicht zu genießen. Diese würden sich nicht via WhatsApp an die Nutzer wenden. Auch Nachrichten, in denen die Preisgabe persönlicher Daten gefordert wird, weisen auf einen Betrugsversuch hin. Gewinnspiele, an denen man nicht einmal teilgenommen hat, ebenfalls.

Besonders wichtig: Geben Sie niemals MAC-Adresse oder IMEI-Nummer Ihres Smartphones oder Tablets bekannt. Sie werden in Kombination mit der Telefonnummer als WhatsApp-Identifikation verwendet und ermöglichen es Kriminellen, Ihr Konto zu kapern und etwa für den Versand von Spam zu missbrauchen.

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