Fr, 24. November 2017

Bundesliga-Pfeifen

17.04.2016 19:40

„Der Schiedsrichter war eine Frechheit hoch zehn!“

Mit Ried, Wolfsberg und Grödig fühlten sich in Salzburg, Graz bzw. in der Südstadt drei Auswärtsteams durch Schiedsrichter- Entscheidungen krass benachteiligt. Wieder einmal stehen Österreichs Referees im Kreuzfeuer der Kritik.

"Ich hörte nun zum dritten Mal binnen acht Runden: "Es tut mir leid!", fauchte Ried-Teammanager Rudi Zauner, als er nach dem 1:2 in Salzburg - wie nach jedem Match - die  Spielerpässe aus der Schiedsrichter-Kabine holt, Referee Julian Weinberger sich dabei für seine spielentscheidenden Fehler in der Nachspielzeit entschuldigt hatte.

Wie in Runde 24 Andreas Heiss, der nach Ried - Sturm die Anerkennung des 0:1 in der 88. Minute "kollektives Versagen des gesamten Schiedsrichter-Teams" nannte. Diesmal in Graz dagegen auf Geständnisse und Interviews verzichtete - nicht aber auf Security vor seiner Kabine. Nachdem Heiss das reguläre 1:0 des späteren 0:1-Verlierers Wolfsberg aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt hatte!

"Das tut weh!"
Kein eindeutiger Fehlpfiff war dagegen jener zu dem Strafstoß, dank dem Admira zum 1:1 gegen Grödig kam. "Den Elfer kann man geben", gestand selbst Peter Schöttel. "Nur", sagte der Grödig-Trainer Richtung Dieter Muckenhammer, "wenn man den gibt, hätte man bei einem ähnlichen Hands auch Elfer für uns geben müssen. Das tut weh!"

Die meisten Schmerzen hatte aber wohl Paul Gludovatz, der in der ersten Emotion als Ried-Trainer sogar (kurz) zurücktrat. "Weil Referee Weinberger das Spiel in der Nachspielzeit binnen 45 Sekunden gedreht hat", wie Ried-Manager Reiter sagte. Was Rudelbildungen zur Folge hatte, die für Ried-Assistent Mario Posch ein Nachspiel haben. Er traf Pehlivan mit der Hand im Gesicht, wurde angezeigt. Trotzdem sagt er zu allem nur: "Der Schiedsrichter war eine Frechheit hoch zehn - trotzdem sind am Ende wir die Trotteln!"

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