Di, 22. Mai 2018

Nach Sturz

17.04.2016 17:13

Verletzter Wanderer schleppte sich ins Tal

Bei Frohnleiten und Trofaiach verirrten sich Wanderer am Samstag in unwegsames Gelände. Im einen Fall stürzte ein Pensionist im steilen Gelände ab, konnte danach aber noch ins Tal marschieren. Im anderen wurde ein Obersteirer, nachdem er einen Notruf abgesetzt hatte, unverletzt aus einer steilen Felsrinne geborgen.

"Bis zu Mittag bin ich wieder daheim", versprach am Samstag in Frohnleiten ein Pensionist seiner Frau, bevor er sich gegen acht Uhr auf den Weg zum Frohnleitner Hausberg, dem 1000 Meter hohen Gschwendt, machte. Doch sein Versprechen hielt er nicht ein. Es wurde zwölf, es wurde eins, doch der 66-Jährige war wie vom Erdboden verschluckt.

Um 16 Uhr erstattete die besorgte Gattin die Vermisstenanzeige. "Der Innenministeriums-Hubschrauber ist über dem Gschwendt geflogen, hat dabei aber niemand entdeckt", berichtet ein erhebender Beamter, "danach haben mich einige Leute telefonisch darüber informiert, dass sie einen Mann mit viel Blut im Gesicht gesehen hätten."

Bei dem Verletzten handelte es sich um den Pensionisten, der sich nach Hause schleppte. Bei seiner Wanderung, erzählte er, habe er sich verirrt, eine Abkürzung durch den Wald genommen und sei, sich mehrere Male überschlagend, gestürzt.

Notruf von der Hohen Zölz
Beim Abstieg von der Hohen Zölz geriet am Samstag bei Trofaiach ein 50-jähriger Obersteirer in unwegsames Gelände. Um 15.15 Uhr setzte er einen Notruf ab, zwei Stunden danach wurde er unverletzt geborgen.

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