Di, 21. November 2017

Premier Netanyahu:

17.04.2016 15:37

„Israel wird nie von den Golanhöhen abziehen“

Israel will die vor fast einem halben Jahrhundert eroberten Golanhöhen nach Worten seines Regierungschefs nicht an Syrien zurückgeben. Das Gebiet im Nordosten des Landes werde "für immer in Israels Händen bleiben", sagte Benjamin Netanyahu am Sonntag bei einer Sondersitzung seines Kabinetts auf dem Felsplateau. "Israel wird sich nie von den Golanhöhen zurückziehen."

Israel hatte die syrische Hochebene 1967 im Sechs-Tage-Krieg größtenteils erobert und im Jahr 1981 annektiert, was international nie anerkannt wurde. Friedensverhandlungen beider Länder über eine Rückgabe des Gebiets scheiterten im Jahr 2000. Durch den blutigen Bürgerkrieg im feindlichen Nachbarland sehen sich viele Politiker in Israel in ihrer Sicht bestätigt, dass ein Abzug von dem strategisch wichtigen Plateau sicherheitspolitisch nicht vertretbar sei.

"Israel ein stabilisierender Faktor in der Region"
Unter Israels Kontrolle gedeihe der Golan friedlich, unter anderem in den Bereichen der Landwirtschaft und des Tourismus, sagte Netanyahu. "In der stürmischen Region um uns herum ist Israel ein stabilisierender Faktor - eine Lösung, kein Problem." Zu der Ruhe trage eine aktive Verteidigungspolitik der israelischen Armee bei. Dazu komme "das Wissen unserer Feinde, dass wir im Falle eines Angriffs sehr entschlossen reagieren werden".

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden