Fr, 24. November 2017

Bundesliga

16.04.2016 22:04

Soriano zirkelte Bullen Richtung Titel

Die Frage ist weder neu noch originell. Aber sie kann nicht oft genug gestellt werden: Wo stünde Salzburg ohne Goalgetter Jonatan Soriano? Heuer wohl nicht auf Rang eins...

Vier Änderungen nahm Salzburg-Trainer Oscar gegenüber dem 1:0 gegen die Admira vor, an Qualität büßte der Meister nicht wirklich ein. Soriano, Minamino und Berisha vergaben gegen Heim-Liebling Ried - zuletzt hatte es fünf Siege in Folge gegeben - gute Chancen. Dafür drosch Keita das Spielgerät nach Elsneg-Ballverlust und starkem Miranda-Tackling aus 22 Metern via Innenstange ins Ried-Gehäuse, 1:0 in Minute 35! Erstmals in der Bullen-Startelf seit 12. März anstelle Christian Schweglers stand Stefan Lainer. Just der Ex-Wikinger hauchte den defensiv ersatzgeschwächten Gästen, die in Halbzeit eins keinen einzigen Torschuss abgegeben hatten, mit einem Blackout Leben ein: Weiter Gebauer-Ausschuss, Lainer hebt im Bullen-Strafraum den Ball über den herauseilenden Keeper Walke, der gegen Elsneg nicht mehr eingreifen kann - 1:1 (54.).

"Muss Jonny auf Dinner beim Spanier einladen"
Plötzlich war das Match offener, auch wenn Salzburg mehr Ballbesitz hatte, durch Hwang einen "Sitzer" vorfand. Erlöst wurde der Leader erst in Minute 92 - wiedermal von Jonny Soriano. Hwang bekam von Schiri Weinberger nach einer "halben" Luftattacke von Reifeltshammer einen Freistoß zugesprochen. Den zirkelte Soriano mit Saisontreffer 21 ins kurze Eck - Jubel pur! Der Kapitän traf auch in seinem siebten Heimspiel gegen Ried, brachte Salzburg dem Titel wieder einen Schritt näher. "Ich glaube, ich muss Jonny rasch auf ein Dinner beim Spanier einladen", war die Erleichterung bei Pechvogel Lainer über den Last-minute-Sieg am größten. Trainer Oscar jubelte nach Schlusspfiff so ausgelassen wie noch nie, sparte aber nicht mit Kritik. Etwa, was das rotwürdige Foul Keitas an Ziegl betraf: "Naby muss sich unter Kontrolle haben. Einige haben in Halbzeit zwei mehr mit ihrem Herz als ihrem Kopf gespielt", analysierte der Spanier.

Der sich das heutige 317. Wiener Derby gelassen ansehen kann. Neun Punkte liege Salzburg vorne. Selbst wenn Steffen Hofmann - traf zwölfmal gegen Violett - und Co. mit Rapid zu einem "Dreier" kommen, läge Salzburg fünf Runden vor Ende immer noch sechs Zähler in Front!

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