Sa, 16. Dezember 2017

Luftgüte verbessern:

16.04.2016 20:42

Linz wird "Umweltzone" mit Fahrverboten

In drei eher kryptischen Presseaussendungen war am Freitag die Rede von einem kommenden Maßnahmenprogramm für die Linzer Luft zur Senkung der Stickoxidwerte. Die "Krone" weiß, was kommt: Als einzige Möglichkeit sehen die Experten eine Umweltzone mit Fahrverbot für alte Kfz in bestimmten Bereichen.

Der erlaubte Jahresmittelwert von Stickstoffdioxid  wird in Linz immer noch deutlich überschritten. Das ist, erstens, gesundheitsschädlich, und, zweitens, es droht ein EU-Strafverfahren mit Millionenzahlungen. Hauptverursacher des Luftschadstoffes ist der verbrennungsmotorisierte Verkehr.


Daher muss etwas getan werden, wobei Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) die Linzer Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne) und Infrastrukturstadtrat Markus Hein (FPÖ) am Freitag über die Notwendigkeit eines Maßnahmenprogramms zur Luftreinigung informierte.
Basis dafür ist ein Expertenpapier des Umweltbundesamtes über das "NO2-Programm Linz", das die Möglichkeiten bis 2020 aufzeigt. Und die laufen auf die Einrichtung einer möglichst großen Umweltzone (ganz Linz inklusive Urfahr) hinaus, in der es ein Fahrverbot für alte Diesel-Fahrzeuge geben wird. Denn bis 2020 muss die Emission von Stickoxiden um 9 Prozent reduziert werden - wobei den Experten des Umweltbundesamtes "keine realpolitisch realistisch umzusetzende kurzfristige ,soft-measure´ bekannt" ist, "die in 4 Jahren minus 9 Prozent Emissionsreduktion erzielt". Denn dazu müssten 15 Prozent der Pkw-Fahrten aufhören.

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