Di, 21. November 2017

Erbe weiterführen

15.04.2016 15:02

Chaplins Enkelin: „Diktatoren lachen nicht...“

Sie ist Model und Malerin. Und ihren Großvater trägt sie mit einem Tattoo, das sie sich mit 18 Jahren am Unterarm stechen ließ, immer bei sich. Die 29-jährige Schweizerin Laura Chaplin hat es sich auch inhaltlich zum Ziel gemacht, das Erbe ihres Vorfahrens, Charlie Chaplin (†1977), in Ehren zu halten und weiterzuführen.

"Wegen meines Nachnamens glauben viele, dass ich ein Witzelexikon bin", scherzt sie beim Interview mit der "Krone" im Wiener Hotel Imperial. Übrigens, wir treffen uns in genau jener Suite, in der Opa Charlie 1931 schon logierte.

Dort präsentierte sie nun ihr Buch "Lachen ist der erste Schritt zum Glück" (ab Samstag im Handel). Eine Anleitung zum Glücklichsein? Zumindest, um sich dessen zu besinnen, dass wir alle uns zu wenig Zeit nehmen - für uns selbst.

"Bestes Beispiel dafür ist, dass wir als Kinder 300 Mal am Tag lachen. Als Erwachsene dann nur noch 15 Mal. Eigentlich unglaublich dass wir das verlernen, ja älter wir werden", sagt Laura, deren Wunschvorstellung übrigens wäre, eines Tages die Chaplin-Satire auf Hitler und den Nationalsozialismus aus dem Jahr 1940 ("Der große Diktator") auf dem Heldenplatz zu zeigen.

Als wir zuletzt - aus gegebenem Anlass - über den Fall zwischen dem Satiriker Jan Böhmermann (35) und sein Schmähgedicht auf den türkischen Präsidenten Recep Erdogan (62) zu sprechen kommen, seufzt Laura Chaplin nur kopfschüttelnd: "Unglücklicherweise lachen Diktatoren nicht gerne."

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