Sa, 18. November 2017

Terror-Angst

15.04.2016 09:55

Olympia: Brasilien im Visier von Islamisten

Vier Monate vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro sieht sich Brasilien zunehmend im Visier von Islamisten. Die Anschlagsgefahr sei in den vergangenen Monaten wegen der Angriffe in anderen Ländern gestiegen, warnte der Chef der Terrorismusbekämpfung, Luiz Alberto Sallaberry, am Donnerstag.

Immer mehr Brasilianer stünden im Verdacht, mit der radikalen Miliz Islamischer Staat (IS) zu sympathisieren. Sallaberry verwies zudem auf einen im November gesendeten Tweet des in IS-Propagandavideos als ein Henker identifizierten Franzosen Maxime Hauchard. "Brasilien, du bist unser nächstes Ziel", habe es darin geheißen. Die Drohung sei glaubwürdig.

Am 13. November waren bei einer Anschlagsserie in Paris 130 Menschen getötet worden. Der IS hat die Verantwortung übernommen, ebenso für die Angriffe in Belgien im März. Die Olympischen Spiele in Rio fangen am 5. August an. Die Organisatoren wollen etwa 85.000 Sicherheitskräfte einsetzen, doppelt so viele wie vor vier Jahren bei den Spielen in London.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden