Mo, 28. Mai 2018

Stabilität als Joker

13.04.2016 15:16

Schelling warb in New York um US-Investitionen

Das Interesse war groß: Im noblen US-Plaza-Hotel in New York hatten sich rund 150 amerikanische Geschäftsleute eingefunden, um Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling zuzuhören. Die Veranstaltung war als "Investoren-Konferenz" beworben worden.

Schelling schilderte alle Vorteile, die Österreich zu bieten hat. Die attraktive Lage im Herzen Europas wurde dabei stärker herausgearbeitet als das hohe Steuerniveau in der Alpenrepublik. In der internationalen Perspektive können sich die Erfolge durchaus sehen lassen: Gut ausgebildete Fachkräfte, stabile Verhältnisse, ganz wenige Streiks - das können nur wenige Länder bieten.

Umgekehrt haben zahlreiche heimische Firmen bewiesen, dass sie selbst auf dem so umkämpften US-Markt reüssieren können. Wie sinnvoll der Auftritt Schellings in New York war, zeigt das geringe Wissen der US-Investoren über die aktuellen Veränderungen in Europa.

Lebhaft ging es dann bei Schellings Auftritt an der Columbia University zu: Es war ausdrücklich gewünscht worden, dass er "aus dem Nähkästchen eines Finanzministers" plaudert, was auch der Fall war. Schelling war es sichtlich angenehm, über die Wirtschaft berichten zu können, statt sich mit ÖVP-Querelen befassen zu müssen.

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