Mo, 19. Februar 2018

Flüchtlingskrise

13.04.2016 10:30

Grenze bald dicht? Am Brenner tut sich schon was!

Das Innenministerium macht nun endgültig ernst! Am Brenner starteten Dienstag Früh die ersten baulichen Vorbereitungen für das geplante Grenzmanagement. Eine Schließung ist derzeit offenbar aber noch nicht in Sicht und von der Zahl der ankommenden Flüchtlinge abhängig. Italien droht nun mit einem EU-Verfahren…

Besser spät als nie, dürften sich nun wohl die Kritiker der offenen Grenzen in der Flüchtlingskrise denken. Zu Recht? An die 50.000 Illegale reisten im Vorjahr über die Brennerroute (das sind lediglich die offiziellen Zahlen, die Dunkelziffer dürfte weit höher sein) - nur 7500 davon erwischte die Polizei.

"So etwas darf sich nicht wiederholen", war und ist seither aus Politik- und Polizeikreisen zu hören. Mit einem geplanten, aber zuletzt noch recht geheimnisumwitterten Grenzmanagement-Konzept soll der Ansturm eingedämmt werden.

Kontrollstelle wird überdacht

Und Dienstag kam dann Bewegung in die Sache. Die Asfinag startete im Bereich des Lkw-Parkplatzes Brennersee mit baulichen Vorbereitungen. Fundamentarbeiten für eine Überdachung der künftigen Kontrollstelle, wie man hört. Bis das Grenzmanagement auf der A13 UND der Bundesstraße umgesetzt ist, dauert es gewiss noch mehrere Wochen. Wann und ob letztendlich kontrolliert wird, sei von der Zahl der Illegalen abhängig.

Droht nun EU-Verfahren?

Kritik an Österreichs jetzigem Vorgehen folgte prompt: Italien droht mit einem EU-Verfahren, die EU-Kommission zeigt sich "tief besorgt"…

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