Do, 23. November 2017

Schiene statt Gips

12.04.2016 18:03

Aleksandar Dragovics Wettlauf gegen die Zeit

Zweimal täglich Therapie für den lädierten rechten Knöchel, in dem ein Band gerissen und zwei eingerissen sind, seit Montag Schiene statt Gips - aber reichen Aleksandar Dragovic 17 Tage für das Comeback bei Dynamo Kiew im Schlager gegen Schachtjor Donezk, ein Comeback, das Präsident Igor Surkis und Trainer Serhiy Rebrov sehnlichst wünschen?

Rebrov hatte Verständnis dafür, als ihm Dragovic am Montag erklärte, dass er vor der EURO nichts riskieren, nur spielen wird, wenn er hundertprozentig fit ist. Mit Surkis will es sich Dragovic nicht verscherzen, sonst legt sich der bei einem Transfer vor oder nach der EURO mit einer utopischen, zweistelligen Millionenablöse in den Weg.

Montag beim Abendessen fragte Dragovic hypothetisch und trotz aller Schmerzen mit einem Grinsen: "Wenn es die Möglichkeiten WestHam oder Schalke gibt, welche sollte man wählen?" Den Teamchef verständigte er gleich via SMS von seinem Pech. Am Montag schickte Marcel Koller seinem Abwehrchef Genesungswünsche nach Kiew. Die Marschroute von Dragovic: "Ich will möglichst schnell auf den Rasen zurückkehren, mit möglichst viel Spielpraxis in die letzte Vorbereitungsphase mit dem Team vor der EURO einsteigen. Aber ich gebe mir sicher die Zeit, die es braucht."

Sabitzer und Ilsanker auf Aufstiegskurs
Als Aufsteiger werden wohl Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker nach Laax zur Teamvorbereitung kommen. Sabitzer bereitete bei Leipzigs 3:1 in Düsseldorf das 1:1 aus einem Konter perfekt vor - sechs Punkte mehr als Nürnberg sollten vor den letzten fünf Runden für den direkten Aufstieg ohne Relegation reichen. Ralf Rangnick, der Trainer und Sportdirektor, glaubt allerdings, dass man dazu 75 Punkte brauchen wird - also noch 13 aus den letzten Partien. Da ist verlieren verboten. Spannender wird wohl, wer auf Rangnick als Trainer folgt - der wird in der ersten Liga nur noch ein allmächtiger Sportdirektor sein: "Wir präsentieren den Trainer erst, wenn klar ist, in welcher Liga wir spielen." Ralph Hasenhüttl, der ins Gespräch gebracht wurde, wies alle Spekulationen zurück, erfüllt seinen Vertrag in Ingolstadt bis 2017.

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