So, 19. November 2017

Keine Billigreisen

13.04.2016 06:00

Österreicher urlauben „ganz oder gar nicht“

Immer öfter bleibt am Ende des Geldes zu viel Monat übrig. Das wirkt sich natürlich auch auf das Urlaubsverhalten der Österreicher aus. Zur angehenden Reisezeit hat das Institut für Freizeit- und Tourismusforschung (IFT) jetzt eine neue Studie vorgestellt. Das Fazit: Bevor wir auf Urlaub sparen, bleiben wir lieber gleich zu Hause.

Noch ein Souvenir, noch ein Ausflug, noch ein feines Abendessen am Strand - dass auf Reisen das Geld insgesamt lockerer sitzt als im Alltag, ist hinlänglich bekannt. Und mittlerweile auch wissenschaftlich bestätigt!

Denn wie aus einer aktuellen Studie des IFT hervorgeht, würden Herr und Frau Österreicher eher ganz auf einen Urlaub verzichten, als gerade dort den Sparstift anzusetzen. Soll heißen: Entweder ich kann es mir auf Reisen wirklich gut gehen lassen, oder ich genieße den Sommer lieber gleich auf "Balkonien". In einem billigeren Hotel abzusteigen, ist demnach nur für 15 Prozent eine akzeptable Alternative, nur knapp jeder Fünfte würde sich bei den Nebenausgaben einschränken.

Im Zweifelsfall gilt: Lieber gar keine Reise als eine Spar-Reise
"Es bestätigt sich das altbekannte Paradoxon. Viele träumen von der Urlaubsreise, wenn das Geld aber wirklich knapp wird, verzichtet man - vor allen anderen Konsummöglichkeiten - auf die Urlaubsreise", erklärt Institutsleiter Peter Zellmann. Paradox auch deshalb, weil eben im Alltag nicht extra für den Urlaub gespart wird. Diese Entwicklung stellt allerdings die günstigeren Anbieter in dem Segment - etwa 2- und 3-Sterne-Hotels - vor ernsthafte Probleme.

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