Fr, 24. November 2017

Eva Voraberger

14.04.2016 07:41

Vorsicht, heiß! Box-Champ als sexy Foto-Model

Ob im kessen Bikini vor der bröseligen Backstein-Wand oder im funkelnden "Golden Baby"-Look lässig in den Ring-Seilen hängend - Eva Voraberger, Österreichs erste Box-Weltmeisterin, wusste ihren knackigen Body beim krone.at-Shooting stets perfekt in Szene zu setzen (Im Video oben das Making-of). Das Ergebnis: heiße Pics eines sympathischen Champs und die ideale Motivationsspritze für ihren WM-Fight am 30. April im Wiener Admiral Dome.

Die blonde Haarpracht von Stylistin Marion Pail zu flippigen Boxing Braids verknotet, dazu ein unschuldiges Lächeln, garniert mit frisch-saftig-steirischem Charme - man mag es kaum für möglich halten, dass sich hinter der geradezu niedlichen Fassade des 1,61 Meter großen Fräuleins eine knallharte Puncherin versteckt. Doch Eva Vorabergers Mission ist es zu fighten, ihre Leidenschaft, die Gegnerinnen auf die Bretter zu schicken. Die gebürtige Grazerin, Kampfname "Golden Baby", hat 20 ihrer 24 Profi-Kämpfe gewonnen, 10 davon durch k.o., sie ist Österreichs erste Box-Weltmeisterin im Superfliegengewicht. Und schickt sich an, den ganz großen Coup zu landen. Sollte sie ihre Titel nach IBO-, WIBO-, GBU- und WIBF-Version am 30. April in Wien verteidigten, winkt ein Mega-Kampf in Las Vegas.

Aggressive Mexikanerin wartet
"Ein Kampf in Las Vegas ist für jeden Boxer ein Traum", sagt sie. Zuvor gilt es aber, mit Esmeralda Moreno aus Mexiko die aktuelle WBC-Weltmeisterin auszuschalten. "Esmeralda ist eine sehr aggressive Boxerin, geht stets nach vorne. Sie bevorzugt den Stil, der mir auch am meisten liegt", sagt Voraberger über ihre Gegnerin. Konsequenz: Taktik ändern. "Ich werde mich anders vorbereiten als auf sonstige Kämpfe. Weil sie kleiner ist als ich, verfüge ich über einen Reichweiten-Vorteil. Deswegen werde ich versuchen, sie ausuzboxen." Am Ausgang des Kampfes lässt Eva allerdings keine Zweifel: "Am Ende werde ich die Siegerin sein."

Hier sehen Sie das Making-of-Video zum Shooting mit Eva Voraberger:

Starke Worte einer ebenso starken Frau. Die auf dem ganzen Körper verstreuten Tattoos erzählen ihre Lebensgeschichte. Mit 17 begann sie, auf der Suche nach einem Ausgleichssport, mit Thaiboxen. Nach kurzer Zeit fand sie im Box Team Vienna Unterschlupf, mit dessen Unterstützung sie sich zu den Allerbesten der Welt aufschwang. Im Sommer 2014 kürte sie sich als erste Österreicherin überhaupt zur Box-Weltmeisterin. Einem Sieg nach Punkten gegen die Thailänderin Marasri Sriwilai sei Dank.

"Fußball ist schlimmer"
Auf die Standard-Frage nach der psychischen Beschaffenheit einer Profi-Boxerin pflegt sie zu kontern: "Wenn ein Fußballer aus nächster Nähe die Leder-Wuchtel an den Kopf geknallt bekommt, ist's sicher schlimmer, als wenn ich einen Schlag abbekomme." Von richtig viel Kohle seien die Boxerinnen "weit entfernt", sagt sie: "Ich habe das Glück, gute Sponsoren zu haben, so kann ich vom Boxen leben." Heißt konkret: sechsmal die Woche, zweimal täglich, Training. "Aber mit den Gagen der Männer können wir nicht annähernd mithalten, obwohl wir genauso viel leisten. Wir sind also schon unterbezahlt", meint Eva.

Ein kleiner Gedankenanstoß: Vielleicht geht sich als Nebenjob ja eine Karriere als (semi-)professionelles Foto-Model aus. Das Zeug dazu hätte Eva allemal, wie die stilvollen Fotos von "Krone"-Fotograf Andi Graf eindrucksvoll untermauern.

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