Fr, 15. Dezember 2017

Projekt gestartet

11.04.2016 16:31

Neue "Dorfpolizisten" für mehr Sicherheit

Der Flüchtlingsansturm hat trotz offiziell sinkender Kriminalitätsrate viele Österreicher verunsichert. Mit einem Projekt will das Innenministerium dem nun entgegensteuern. So versehen seit Montag sogenannte Community-Polizisten in Graz, Eisenstadt sowie in den Bezirken Mödling in Niederösterreich und Schärding in Oberösterreich ihre Dienste.

Das angeschlagene Sicherheitsgefühl vieler Österreicher soll durch dieses Projekt gestärkt werden. "Die Polizei will Ihr Ansprechpartner in Fragen der öffentlichen Sicherheit sein und Ihnen die Möglichkeit geben, die Sicherheit in Ihrem Lebensumfeld aktiv mitzugestalten", erklärt Konrad Kogler, der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit.

Der "Community-Polizist" soll ein neuer, verbesserter Dorfpolizist sein, aber kein Hilfssheriff, heißt es aus dem Innenministerium. Er dient als Ansprechpartner der sogenannten Sicherheitsbürger. Diese arbeiten auf lokaler Ebene an der Gestaltung der Sicherheit aktiv mit. Jeder Polizist kann zu seiner Tätigkeit einen besonderen Schwerpunkt im Bereich Bürgerkontakt übernehmen.

Derzeit sind 30 "Community-Polizisten" im Einsatz, die sich um die Anliegen der Bürger kümmern. Empfundene Probleme der Menschen können somit zwischen Bürgern und Exekutive leichter gelöst werden. Die gestarteten Pilotprojekte laufen noch bis Ende des Jahres mit wissenschaftlicher Begleitung. Ein bundesweiter Start ist im zweiten Quartal 2017 vorgesehen.

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