Mi, 18. Oktober 2017

Golf in Augusta

10.04.2016 23:04

Versöhnlicher Masters-Abschluss für Wiesberger

Bernd Wiesberger hat am Sonntag bei seiner zweiten Teilnahme am Golf-Masters in Augusta einen versöhnlichen Abschluss geschafft. Der 30-jährige Burgenländer benötigte wie am Freitag 72 Schläge, lieferte damit eine Par-Runde ab und machte im Gesamt-Klassement von Platz 38 weg einen kleinen Sprung auf den endgültigen 34. Rang.

Der erste Teil des Tages verlief bei angenehmeren Windbedingungen als zuletzt für Wiesberger noch nicht nach Wunsch, sowohl auf dem vierten als auch dem neunten Loch musste er ein Bogey hinnehmen. "Ich habe das Gefühl gehabt, dass ich auch da ganz okay gespielt habe, ich habe aber ein paar schlechte Misses gemacht und mit Sicherheit unglückliche Breaks gehabt", analysierte der Oberwarter.

Auf den zweiten neun Löchern konnte sich Wiesberger steigern, dank Birdies auf der 13 und zum Abschluss auf der 18 machte er die Bogeys noch wett. "Die zweiten Neun waren auf jeden Fall gut, da habe ich sehr solides Golf gespielt, das war zufriedenstellend, ein positiver Abschluss für das Turnier", überwog bei Wiesberger das Positive. Drinnen wäre noch mehr gewesen. "Ich habe mir Chancen auf mittlerer Distanz aufgelegt, sie aber nicht gut verwerten können", so Wiesberger.

Die Chance auf eine bessere Platzierung hatte Österreichs Golf-Star bereits am Samstag mit einer schwachen 79er-Runde vertan. "Der gestrige Tag war nur eine kleine Nuance neben der Spur und ich bin voll dafür bestraft worden. In Summe war es aber ein gutes Turnier", resümierte Wiesberger. Zum Auftakt hatte er am Donnerstag 73 Schläge benötigt, gesamt schloss er bei der 80. Auflage des Traditionsturniers mit acht Schlägen über Par ab. Den Sieg holte sich übrigens der Engländer Danny Willett.

2015 hatte er bei seinem Debüt in Augusta Rang 22 erreicht, das bleibt also seine beste Platzierung. "Die Bedingungen waren heuer um einiges schwieriger. Es war ein neuer Lernprozess, fast wie ein anderes Turnier, daher habe ich mich neu darauf einstellen müssen", sagte der Weltranglisten-39. Der starke Wind hatte den Bewerb vor allem am Freitag und Samstag stark beeinträchtigt.

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