Mo, 18. Dezember 2017

Völlig betrunken

10.04.2016 16:12

Verletzter sperrt sich in Werkstatt mit Waffen ein

Wilde Szenen haben sich in der Nacht auf Sonntag im oberösterreichischen Bad Goisern abgespielt. Ein stark betrunkener 45-jähriger Mann mit Kopfwunde wollte sich vom Notarzt partout nicht behandeln lassen, wurde immer aggressiver und verschanzte sich schließlich in seiner Werkstatt, in der sich zahlreiche Waffen befanden. Der Mediziner verständigte daraufhin die Polizei, auch die Cobra wurde alarmiert...

Kurz nach Mitternacht ging der Notruf des Arztes bei der Exekutive ein. Der Mann berichtete den Beamten am Telefon vom aggressiven Verhalten des Verletzten und auch, dass sich der Betrunkene in seiner Werkstatt eingesperrt hatte. Da sich darin zahlreiche Messer, Schreckschusswaffen sowie Sportbögen befanden und der Tobende zudem angab, dass auch seine Frau im Haus sei, wollte die Polizei kein weiteres Risiko eingehen und forderte zur Unterstützung Beamte der Cobra an.

In der Zwischenzeit kam die Ehefrau des Verdächtigen selbst aus dem Haus. Sie hatte schon geschlafen und daher von dem Rummel zunächst nichts mitbekommen, wie sie den Beamten erklärte. Nach kurzer Schilderung des Sachverhalts ging die Frau zurück ins Gebäude und redete so lange beruhigend auf ihren Ehemann ein, bis dieser aus der Werkstatt kam und sich auch endlich vom Notarzt versorgen ließ.

Der 45-Jährige wurde danach ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei stellte seine Waffen vorläufiger sicher. Wie sich der Mann die Kopfwunde zugezogen hat, ist nicht bekannt.

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