Fr, 24. November 2017

Experten staunen

09.04.2016 20:49

Schüler formen Hotel der Zukunft

18 junge Salzburger drückten einmal für 24 Stunden nicht die Schulbank, sondern versetzten sich in die Lage eines Hoteliers. In Saalbach entwickelten sie kreative Ideen für das Hotel der Zukunft aus Kunden- und Mitarbeitersicht und die ließen die wahren Experten vom Fach staunen. Vielversprechende Ansätze sind entstanden.

Wie urlaubt eigentlich die Generation Z? Dieser Frage gingen 18 Schüler zusammen mit vier namhaften Unternehmen nach und formten in nur einem Wochenende eine zukunftsträchtige neue Version der Hotellerie. Dabei kam es darauf an, Ansätze zu entwickeln, woraus in der Unternehmensentwicklung das Hotel der Zukunft entstehen kann. "Wir haben ein innovatives Experiment gewagt um herauszufinden, welche Anforderungen junge Mitarbeiter und Gäste zukünftig an Premium-Hotelbetriebe haben", so Cornelia Lohninger von Lohninger & Wunder-Tourismusberatung über die Idee des kreativen Projekts.

Auch die drei weiteren Betriebe "eva,", ein familiengeführtes Unternehmen mit zwei Premium-Hotels in Saalbach, "xm:institute", ein privates Institut für angewandte Forschung mit Sitz in Wien und das "MultiAugustinum", die Lungauer Privatschule im katholischen Schulverbund der Erzdiözese Salzburg, nahmen die Vorschläge der Schüler sehr ernst. Zunächst wurden die Bereiche Frontoffice mit Reservierung/Rezeption, die Infrastruktur und Aktivitäten einer Unterkunft sowie Service mit den einzelnen Restaurants in einer "Forschungsreise" erkundet.

"Ergebnisse haben Erwartungen übertroffen"
Dann galt es, aus zahlreichen Ideen jeweils eine auszuwählen und in mehreren Schritten zu einem Prototypen weiterzuentwickeln. "Wir haben die Schüler gefordert, ihre Ideen immer wieder dem Praxistest bei Mitarbeitern vor Ort und potenziellen Kunden auf der Straße zu unterziehen", erklärt Oliver Mack, Gründer des "xm:institute". "Wir waren überrascht wie interessant und nützlich die entstandenen Ideen waren. Die Ergebnisse haben unsere Erwartungen weit übertroffen", zieht Daniela Unterkofler von "eva," Bilanz. Die gewonnenen Erkenntnise wollen jetzt nur noch umgesetzt werden.

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