Mi, 22. November 2017

Mutter „schockiert“

09.04.2016 10:11

Erzbischof von Canterbury war uneheliches Kind

Der Erzbischof von Canterbury hat am Freitag bekannt gegeben, dass er der uneheliche Sohn eines Privatsekretärs des ehemaligen britischen Premierministers Winston Churchill ist. In einer ungewöhnlichen Erklärung teilte Justin Welby mit, er habe im März herausgefunden, dass sein biologischer Vater nicht wie angenommen Gavin Welby ist, sondern der verstorbene Sir Anthony Montague Browne. "Das ist eine völlige Überraschung", so Welby.

Das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche bestätigte damit einen Bericht, der vor Kurzem im "Daily Telegraph" erschien. Die Zeitung schrieb darin, sie habe Hinweise darauf gefunden, dass Welby von Montague Browne und nicht vom 1977 verstorbenen Whisky-Händler Gavin Welby abstammt. Daraufhin erklärte sich der Erzbischof bereit, einen DNA-Test zu machen.

Ein Abgleich mit einer Probe von Montague Browne, der zwischen 1952 und 1965 für Churchill arbeitete, ergab eine 99,98-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass sie Vater und Sohn sind. Welby sagte, seine Eltern Jane und Gavin Welby seien beide Alkoholiker gewesen. Es sei "nicht ungewöhnlich", herauszufinden, dass der eigene Vater ein anderer war als gedacht, besonders in Familien "mit großen Schwierigkeiten", so Welby.

Mutter über Nachricht "schockiert"
Welbys Mutter sagte, die Nachricht sei ein "fast unglaublicher Schock" für sie gewesen. Sie bestätigte, dass sie mit Montague Browne kurz vor ihrer Heirat mit Welby geschlafen habe, "angetrieben von einer großen Menge Alkohol auf beiden Seiten". Montague Browne starb 2013.

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