So, 19. November 2017

Diensthunde in Sbg

07.04.2016 10:28

Welpe „Ares“ ist tierischer Polizei–Nachwuchs

Heimlich ein paar Leckerli stibitzen, mit Herrl und Polizeihundeführer Otmar Oberauner um das Spielzeug raufen oder Kollegin und Vorbild "Ruby" ärgern: Wer den holländischen Herder-Rüden "Ares" beobachtet, kann sich kaum vorstellen, dass aus dem liebenswerten kleinen Bündel einmal ein gestandener Polizeihund werden soll.

Erst am vergangenen Wochenende ist der acht Wochen alte Welpe bei dem Polizisten und seiner Familie eingezogen und verhält sich fast so, als wäre er nie woanders gewesen. Bis der kleine Vorarlberger die neunjährige "Ruby" in den wohlverdienten Ruhestand schicken wird, dauert es rund zwei Jahre. Viele Kurse sind bis dahin zu absolvieren, die meisten davon in Salzburg, aber auch im Bundesausbildungszentrum in Bad Kreuzen in Oberösterreich.

Insgesamt 21 Diensthunde in Salzburg
Die ersten Aufgaben für Welpen und Herrl: "Eine Beziehung zueinander aufbauen", weiß Landesausbildungsleiter Friedrich Scheil. Laute Geräusche verkraften, über verschiedene Untergründe laufen, all das steht am Beginn der Ausbildung auf dem Programm. 21 Diensthunde sind derzeit in Salzburg und St. Johann stationiert. Täglich sind die Streifen im Einsatz. Fast alle haben eine Spezialausbildung, ob als Sprengstoff-, Suchtgift, Brandmittel-, Leichen-, Bargeld- & Dokumente- oder Spezialfährten-Hund.

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