Fr, 24. November 2017

Protest vergebens

06.04.2016 08:57

Auf „Zieselfeld“ rollen jetzt die Baumaschinen an

Die Umweltbehörde gab grünes Licht, die Tiere sind aus dem Winterschlaf erwacht. Nächste Woche rollen die Maschinen am Stammersdorfer "Zieselfeld" an. Auf einem Drittel der laut Experten "nagerfreien" Baufläche starten Vorarbeiten für das Großprojekt.

130 Wohnungen im Westteil sind fix. Baustart ist September. Wann und wie viele weitere Blöcke dazukommen, hängt von den Zieseln ab. Die 200 streng geschützten Nager sollen auf Ersatzflächen abwandern. Ob sie es tun, ist offen.

"Garantie, dass kein Tier getötet wird"
Zunächst werden Grasnarbe und Humus abgegraben. Bei der Errichtung müssen Bagger einen Mindestabstand von 50 Metern zum nächsten Bau einhalten. "Das garantiert, dass kein Tier getötet wird", so Ziviltechniker Thomas Knoll. Die jahrelange Verzögerung hat den Bauträgern zwei Millionen Euro gekostet, schätzt Kabelwerk-Chef Manfred Wasner. Tierschützer sind dagegen, erst am Sonntag fand eine Demonstration gegen das Vorhaben statt.

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