Fr, 23. Februar 2018

FPÖ-Rochade

05.04.2016 14:27

Kärnten: Ragger tritt ab, Darmann soll nachfolgen

Kärntens FPÖ-Obmann Christian Ragger hat am Dienstag seinen Rückzug angekündigt. Sein Nachfolger - auch als Landesrat - soll der Nationalratsabgeordnete Gernot Darmann werden. Ragger ließ wissen, dass es sein "persönlicher Wunsch" gewesen sei, die Parteiführung am kommenden Landesparteitag Anfang Juni "in neue Hände zu legen". Damit sei auch der Wechsel am Landesratssessel verbunden.

Er sei stolz darauf, die Kärntner Freiheitlichen konsolidiert zu haben, so Ragger. "Mein Ziel war es aber zu keinem Zeitpunkt, selbst Landeshauptmann zu werden und als Kandidat für dieses Amt in eine Wahlauseinandersetzung zu gehen." Darmann sei "der beste Mann" für diese Aufgabe, Ragger selbst habe ihn Bundesparteichef Heinz-Christian Strache vorgeschlagen.

Mehr Kanzlei, weniger Partei
Ragger will sich in Zukunft mehr der Arbeit in seiner Anwaltskanzlei widmen. "Ein starkes freiheitliches Wahlergebniss bei den kommenden Landtagswahlen zu erreichen ist ein so zeitintensives Unterfangen, dass das mit meinen privaten beruflichen Plänen nicht vereinbar ist", teilte er mit.

Er werde "selbstverständlich Teil des freiheitlichen Teams bleiben", so der 43-Jährige. Die Obmannschaft im Bezirk Wolfsberg werde er behalten und "im Einvernehmen mit allen Verantwortungsträgern der Landes- und Bundespartei das freiheitliche Team im Nationalrat verstärken".

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden