Di, 17. Oktober 2017

Fachmann angeheuert

05.04.2016 09:52

WLAN mies, PCs lahm: Obama rüstet Weißes Haus auf

Der Amtssitz von US-Präsident Barack Obama ist auf technologischer Ebene völlig veraltet. Die PCs im Weißen Haus haben vielfach fast 15 Jahre auf dem Buckel und das WLAN sorgt mit Verbindungsproblemen für Unmut bei Obama und seiner Familie. Jetzt soll ein Fachmann helfen, das Weiße Haus "aufzurüsten".

Es scheint, als wäre vor den Tücken veralteter oder schlecht gewarteter Technik nicht einmal der mächtigste Mann der Welt gefeit. Wie die US-Zeitung "New York Times" berichtet, will Obama die veraltete Elektronik im Weißen Haus nun aber erneuern. Sein Amtssitz soll endlich den Sprung vom 20. in das 21. Jahrhundert schaffen, so der Plan.

Obama heuerte Facebooks Tech-Berater an
Um dieses Ziel umzusetzen und die PCs aus den frühen Jahren des neuen Jahrtausends sowie das miserable WLAN auszutauschen, setzt Obama auf neue Partner. Niemand geringerer als der Technologieberater von Facebook-Boss Mark Zuckerberg, David Recordon, wurde mit dem großen Aufrüsten im Weißen Haus betraut.

Er hat seine Arbeit bereits aufgenommen - und in einem ersten Schritt fast sechs Tonnen nutzlose Kabel aus den Gemäuern des Weißen Hauses entfernen lassen, die sich dort im Laufe der Jahre angesammelt hatten. Er hat den Mitarbeitern sogar Farbdrucker spendiert und mit dem Austausch der alten Computer begonnen. Statt auf 15 Jahre alten PC-Oldies arbeiten die Mitarbeiter des US-Präsidenten künftig auf modernen Rechnern mit SSD.

Vier Behörden reden bei der Technik mit
Ein Grund für die desolate Technik im Weißen Haus, die Obama nun erneuern lässt, ist offenbar ein Übermaß an Bürokratie bei der Anschaffung neuer Geräte. Im Weißen Haus gibt es nämlich vier verschiedene Behörden, die Einfluss auf die IT-Anschaffungen nehmen und nicht immer die gleichen Vorstellungen haben: das National Security Council, das Executive Office of the President, die White House Communications Agency - und natürlich Obamas Leibwächter vom Secret Service.

Nachdem die verschiedenen Behörden seit Jahren keine Verbesserungen zustande bringen und Obama mit miesem WLAN und lahmen PCs arbeiten musste, hat der Präsident mit dem Engagement David Recordons nun ein Machtwort gesprochen. Obama selbst hat allerdings nur mehr wenig davon, seine Amtszeit endet im November. Dafür kann sich seine Nachfolge über moderne IT freuen - und vielleicht sogar dankbar auf den Vormieter zurückblicken.

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