Sa, 25. November 2017

Keiner zahlt mehr

05.04.2016 07:28

Schalkes Millionen schlagen sogar die Bayern

Die 18 Vereine der deutschen Bundesliga haben vor und während dieser Saison insgesamt 127,73 Millionen Euro für die Bezahlung von Spielervermittlern ausgegeben. Das entspricht einem Durchschnittswert von 7,1 Millionen Euro pro Verein, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) bekanntgaben.

Dem Bericht zufolge zahlte kein Klub in den beiden Transferperioden zwischen März 2015 und März 2016 mehr Geld an Spielervermittler als der FC Schalke 04. 16,86 Millionen Euro gab der Verein für diese Honorare aus, das ist mehr als der FC Bayern München (16,663), Borussia Dortmund (15,72) und der VfL Wolfsburg (12,883).

Darmstadt sparsam
Berater werden von den Klubs vor allem dafür bezahlt, dass sie den Wechsel eines Spielers von einem Verein zum anderen vermitteln oder die Vertragsverlängerung mit einem Profi aushandeln. Mit 761.000 Euro gab Aufsteiger Darmstadt 98 als einziger Bundesligist in den vergangenen Monaten weniger als eine Million für diese Dienste aus.

DFB und DFL sind aufgrund neuer FIFA-Vorschriften dazu gezwungen, diese Übersicht zum ersten Mal zu veröffentlichen. Das "FIFA-Reglement zur Arbeit mit Vermittlern" gilt seit dem 1. April.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden