Sa, 24. Februar 2018

Pollenalarm

04.04.2016 09:15

Harte Zeiten für 100.000 Tiroler

Laufende Nasen, angeschwollene und tränende Augen: An die 100.000 Tiroler durchleben momentan wieder eine Phase voller Beschwerden. Frühlingszeit ist eben bekanntlich Pollenzeit - doch mit ein paar einfachen Tipps und Tricks lässt es sich für alle Allergiker ganz gut durch die mühsame "Blüh-Saison" kommen…

Birke, Eiche, Gräser und Co. - der Frühling hat hierzulande endgültig Einzug gehalten, und mit ihm auch die von vielen gefürchtete Pollensaison. Für rund 100.000 Tiroler wird in den kommenden Wochen lästiger Heuschnupfen ein ständiger Wegbegleiter sein - wohlgemerkt eine der häufigsten allergischen Erkrankungen überhaupt.

Mikroskopisch kleine Teilchen

Die Ursache für den Heuschnupfen, der übrigens weder etwas mit Heu noch mit dem herkömmlichen Schnupfen zu tun hat, ist eine allergische Reaktion auf Pflanzenpollen. Das sind mikroskopisch kleine Blütenstaubteilchen, die sich in der Luft verbreiten und dem Immunsystem vortäuschen, schädliche Eindringlinge zu sein. "Gerade die Bindehaut, welche die Augen umgibt, besitzt sehr viele Zellen der Immunabwehr und ist daher bei einer allergischen Reaktion besonders betroffen," erklärt Joseph Gaertner, Tiroler Landesinnungsmeister der Augenoptiker/Optometristen. "Die Folgen sind angeschwollene Augen mit oftmals starkem Jucken, Brennen und Lichtempfindlichkeit."

Einfache Tipps und Tricks

Ein Entkommen vor den Pollen gebe es nicht. "Außer man macht in einer anderen Klimazone einen ausgedehnten Urlaub". Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks ließen sich jedoch die Symptome des Heuschnupfens abwehren beziehungsweise zumindest doch recht deutlich verringern:

  • Unbedingt regelmäßig die Hände gründlich waschen.
  • Auf keinen Fall mit den Händen die Augen reiben.
  • Jeden Abend vor dem Schlafengehen duschen und dabei die Haare waschen.
  • Im Freien (Sonnen-)Brille aufsetzen nicht vergessen.
  • Die richtigen Kontaktlinsen verwenden. Der Experte rät, weiche Modelle zu nutzen. Diese würden den Allergenen deutlich weniger Angriffsfläche bieten.
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