Mo, 19. Februar 2018

Traglufthalle

03.04.2016 14:20

Statt Demo fast nur peinliches Partei-Geplänkel!

Die Interessengemeinschaft Arzl rief Samstag zur Demonstration gegen die Asyl-Traglufthalle im Gewerbegebiet Mühlau auf. Obwohl als unparteiliche Veranstaltung deklariert, konnten es einige Politiker nicht lassen und holten zum parteipolitischen Rundumschlag aus. Bereits vor Beginn drohte die Situation zu eskalieren!

An die 200 Demonstranten versammelten sich gestern Mittag im Gewerbegebiet Mühlau, um ihren Unmut gegen die Traglufthalle kundzutun. Und bereits zu Beginn kam es schon fast zu einem Eklat. Linke Gegendemonstranten waren nicht weit, wurden teils im Handgemenge "zurechtgewiesen" - und auch FP-Chef Markus Abwerzger und GR Mesut Onay von den Grünen lieferten sich ein heftiges Wortgefecht. Soweit so gut - als sich die Wogen wieder einigermaßen geglättet hatten, wurde zur eigentlichen "Tagesordnung" übergegangen .

"Kein zweites Paschberg"

"Wir wollen kein zweites Paschberg! Wir fordern, dass auch hier die Zahl der Asylplätze, so wie im Sieglanger und in Wilten, reduziert wird. 70 sind genug", stellten Vertreter der IG unter tosendem Applaus klar.

Die zuständige LR Christine Baur war nicht anwesend - sie war zeitgleich bei einer Veranstaltung von Zahnärzten, die über Herausforderungen bei der Behandlung von Asylwerbern diskutierten. Dafür schwangen Politiker wie Rudi Federspiel (FP), Fritz Dinkhauser oder Stadtrat Franz Gruber (VP) ihre Reden und sparten nicht unbedingt mit politischen Seitenhieben.

"Nur noch peinlich"

Dass es zu einem parteipolitischen Geplänkel kam, gefiel nicht jedem. "Das ist nur noch peinlich, ich distanziere mich davon", betonte eine Vertreterin einer anderen IG kopfschüttelnd.

Dann kamen noch einige besorgte Bürger zu Wort. Das zentrale Thema Sicherheit rückte in den Fokus. Ängste, die die Politik endlich ernst nehmen solle…

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