Mo, 20. November 2017

Prüfung wiederholen

01.04.2016 13:30

Mit diesem Aprilscherz schockt ORF Autofahrer

Großer Schock für Österreichs Autofahrer: Wer seine Führerscheinprüfung vor dem 1. Jänner 1996 bestanden hat, muss laut ORF nun erneut antreten! Wer nicht besteht, verliert seinen "Deckel". Und auch auf Wiens Öffi-Nutzer kommt eine große Veränderung zu. Die Wiener Linien wollen für mehr Sicherheit sorgen - und zwar mit einer Helmpflicht bei der Benutzung der Rolltreppen! Ob dieser Neuigkeiten können Sie gar nicht mehr aufhören, den Kopf zu schütteln? Keine Sorge - ORF und Wiener Linien sind anlässlich des 1. Aprils lediglich zum Scherzen aufgelegt.

Der eine oder andere Österreicher dürfte sich am Freitag, dem 1. April, beim Konsumieren der aktuellen Nachrichten und Trinken der morgendlichen Tasse Kaffee vor Schreck wohl ordentlich verschluckt haben. So lautete eine Schlagzeile des ORF: "'Alt-Lenker' müssen erneut zur Prüfung". Demnach sei nach der Neuauflage der Führerscheinfragen nun auch eine Reform der Lenkerberechtigung durchgesetzt worden.

"Das bedeutet für Österreichs Autofahrer, dass alle, deren Lenkerberechtigung bis zum Stichtag 31.12.1995 ausgestellt wurde, die Führerscheinprüfung noch einmal absolvieren müssen", heißt es in der Schocknachricht weiter. Ein zehnstündiger Kurs sowie ein Besuch beim Amtsarzt würde demnächst auf die "älteren" Lenker zukommen.

Video: Diese 10 Streiche sorgen für Gänsehaut

Helmpflicht für Öffi-Nutzer
Für jene Wiener, die ihre Stimmung von dieser Meldung nicht trüben lassen wollten und dachten "Was soll's, dann steig' ich halt vom Auto auf die Öffis um", haben aber auch die Wiener Linien eine Überraschung: "Um die Benutzung der Rolltreppen noch sicherer zu gestalten, haben die Wiener Linien ein Sicherheitspaket geschnürt, das ab sofort in Kraft tritt. Verpflichtend ist nun das Tragen eines Helmes", verkündete das Unternehmen am Freitag in einer Aussendung.

Doch dem nicht genug: Auch gegen Temposünder auf der Rolltreppe wollen die Wiener Linien rigoros vorgehen. Ähnlich wie auf Österreichs Straßen wolle man ein Strafpunktesystem einführen. Punktuell seien sogar Radarkontrollen geplant! "Wiener-Linien-MitarbeiterInnen werden, mit mobilen Laserpistolen ausgerüstet, stichprobenartig die Einhaltung des Tempolimits überwachen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die links überholenden Personen gelegt. Die höchstzulässige Geschwindigkeit liegt bei 2,7 km/h, die Rolltreppen selbst sind mit 2,34 km/h unterwegs", ist in der Aussendung zu lesen. Zusätzlich werde außerdem die Einführung einer Gurtpflicht überlegt.

Obwohl sowohl die Wiener Linien, als auch der ORF völlig trocken und nüchtern über diese Staub aufwühlenden Neuigkeiten berichten, dürfte wohl klar sein: Die Unternehmen haben sich hier zwei ziemlich fiese Aprilscherze erlaubt.

IKEA scherzt über Wahlkabinen
Doch nicht nur heimische Firmen wollten die Österreicher heuer auf den Arm nehmen: So vermeldete der schwedische Möbelkonzern IKEA bereits am Donnerstag, die Wahlkabinen für die bevorstehende Bundespräsidentenwahl zur Verfügung zu stellen. So behauptete das Unternehmen, sich in einem mehrstufigen Vergabeverfahren in der Ausschreibung der rund 39.000 Wahlkabinen durchgesetzt zu haben.

Sogar Politikwissenschaftler Peter Filzmaier posierte auf einem Foto mit den mit bunten Blümchen verzierten, zusammenlegbaren Kabinen namens "Valboks". Auch wenn die Wähler vielleicht sogar Gefallen an den farbenfrohen Kabinen gefunden hätten - es handelt sich auch hier nur um einen Scherz.

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