Mo, 23. Oktober 2017

Maximum: 60 Stunden

31.03.2016 11:52

Apple sieht Fortschritt bei Zulieferer-Arbeitszeit

Apple ist es eigenen Angaben zufolge durch Kontrollen bei Zulieferern gelungen, Verstöße gegen Arbeitszeit-Beschränkungen zu reduzieren. Die Obergrenze von 60 Arbeitsstunden pro Woche sei im vergangenen Jahr zu 97 Prozent eingehalten worden, erklärte der Konzern in seinem Bericht zur Lage bei den Zulieferern. Ein Jahr zuvor wurde noch ein Wert von 92 Prozent angegeben.

Die durchschnittliche Arbeitszeit für fest angestellte Mitarbeiter bei Zulieferern lag jetzt bei 55 Stunden pro Woche. Apples Zulieferer beschäftigen mehr als 1,6 Millionen Menschen in 20 Ländern. Vor allem die Arbeitsbedingungen in asiatischen Fabriken waren immer wieder kritisiert worden.

Der Konzern führte im vergangenen Jahr 640 Kontrollen bei den Unternehmen durch. Dabei seien in einem Betrieb drei Beschäftigte im Alter von 15 Jahren entdeckt worden, hieß es. Es sei der einzige Zulieferer mit zu jungen Arbeitern in dem Jahr gewesen, nach 16 Personen in sechs Betrieben 2014. Das Mindestalter für die Arbeit bei Apple-Zulieferern liegt bei 16 Jahren.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).