Do, 23. November 2017

Bei DFB-Spiel

31.03.2016 08:39

Großkreutz rügt Fans: „Ohne Ultras nichts los!“

Über 62.000 Zuseher in der Münchner Allianz Arena: Deutschland besiegt Italien mit 4:1, trotzdem kommt im Stadion keine Stimmung auf. Stuttgart-Spieler Kevin Großkreutz verfolgte das Spiel zu Hause vor dem Fernseher und übte scharfe Kritik an den Fans.

Auf Instagram postete der Weltmeister: "Glückwunsch an die Mannschaft. Weiter so! Aber eins muss man mal los werden: Lass die "Stimmung" nie so werden wie heute zum Beispiel. Man kann über jede Ultra-Gruppe sagen was man will, aber ohne die ist heutzutage nichts mehr los."

Es war Deutschlands erster Sieg gegen Italien seit 21 Jahren. Doch es gab kaum Anfeuerung für das deutsche Team. Auch beim Spiel gegen England in Berlin waren die mitgereisten Fans von der Insel mit ihren Fan-Gesängen viel lauter zu hören. "Wenn das Publikum so in der Bundesliga wird, dann gute Nacht und man kann aufhören mit Fußballspielen. Das ist einfach Fakt", schreibt Großkreutz.

Großkreutz, der seit der Winterpause beim VfB Stuttgart spielt, muss zur Zeit verletzungsbedingt pausieren. Der 27-Jährige machte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Negativ-Schlagzeilen (Döner- bzw. Pinkel-Affäre) auf sich aufmerksam. Mit dieser Kritik an der trifft er jedoch den Nerv vieler Fußballfans. Schon nach dem Spiel gegen England wurden die Fans kritisiert. Kommerz und Geld seien wichtiger als jede Fankultur, lautete der Vorwurf.

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