Mi, 13. Dezember 2017

Grenzmanagement

30.03.2016 15:48

Es bleibt bei Plänen

Die Pläne für neue Grenz- und Flüchtlingskontrollen in Kärnten sind abgeschlossen: An den Übergängen bei Thörl Maglern und dem Karawankentunnel will das Innenministerium neue "Abfertigungskojen", Registrierzelte und Logistikcontainer aufbauen. Weil derzeit kaum Flüchtlinge ankommen, bleibt es bei den Plänen.

Wochenlang hat das Innenministerium an den Plänen für ein neues Grenzmanagement an den Übergängen Thörl Maglern, Karawankentunnel, Lavamünd und Grablach gefeilt. Jetzt sind die Vorbereitungen am Papier abgeschlossen. "Alle Pläne für das Grenzmanagement sind jetzt fertig. Wir warten auf den Auftrag zur Umsetzung", erklärt Rainer Dionisio, Sprecher des Landespolizeikommandos.

Im Alarmfall sollen an den Grenzübergängen bei Thörl Maglern bei der Bundesstraße neue Registrierzelte errichtet werden, an der Autobahn sind neue Abfertigungskojen geplant. Dionisio: "Kommt der Umsetzungsauftrag, können die Maßnahmen mit geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand errichtet werden." Wie Lagebilder zeigen, haben sich die Fluchtrouten bereits geändert: Viele versuchen nun über die alte Mittelmeerroute zu reisen.

An der Grenze Karawankentunnel will man die bestehende Infrastruktur nutzen. Zusätzlich sieht das Grenzmanagement neue Registrierzelte und Container für Technik und Logistik vor. In der Schublade gelandet sind vorerst die Vorhaben in Lavamünd und Grablach, wo ebenfalls Pläne ausgearbeitet worden sind - es gebe aber keine Priorität. Zäune sollen an keiner Grenze aufgestellt werden.

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