Fr, 15. Dezember 2017

Wrabetz zufrieden

29.03.2016 09:39

So startete der ORF sein Früh-TV "zum Angreifen"

Unter dem Motto "Vom Schnee zum See" ist "Guten Morgen Österreich" in seine erste Woche gestartet. Premiere feierte das neue Frühfernsehen des ORF - knapp 25 Jahre nach ähnlichen Formaten den deutschen öffentlich-rechtlichen Sender - in Obertauern mit dem Doppel Lukas Schweighofer und Nina Kraft. Nicht ohne Unterstützung von Eva Pölzl, die ihrerseits die nächste Woche mit David Breznik in Vorarlberg übernimmt.

Obertauern, Dienstagfrüh. Das "Guten Morgen Österreich"-Studio liegt zu Beginn der Sendung noch weitgehend im Dunklen, ehe es von der aufgehenden Sonne erleuchtet wird. Eva Pölzl und Lukas Schweighofer fahren mit dem Schneemobil ein - (un)passend zum Thema des Tages: Skifahren in Zeiten schneearmer Winter.

Ansonsten wird der für Frühstücksfernsehen typische Mix aus Servicethemen geboten: Christine Reiler spricht über gutes und schlechtes Cholesterin, Karl Ploberger pflanzt mediterrane Kräuter und Walter Veit von der Österreichischen Hoteliervereinigung spricht über Sinn und Unsinn von Hotelbewertungen. Zur Krönung wartet für die Zuschauer vor Ort eine Riesen-Eierspeis.

Vor allem zu sehen gibt es aber Wetterberichte mit Mondkalender, Nachrichten - im Halbstundentakt versorgen sechs Früh-"ZiB"-Ausgaben den Zuseher mit dem Neuesten des Tages - und Unterbrechungen: Das dreistündige Frühstücksprogramm ist in nicht weniger als 32 Sendungen unterteilt, um dazwischen Werbung zu schalten. So sieht es aus, das Fernsehen zum "Angreifen", wie der ORF es nennt.

Jetzt entscheidet das Publikum
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sprach von einem "guten Start und einem guten Zusammenspiel des ganzen Hauses inklusive der Landesstudios. Jetzt kann man nur hoffen, dass es dem Publikum gefällt. Ein Glück, dass das Wetter auch so mitgespielt hat. Wir können die Schönheiten des Landes zeigen, um in der Früh neben den Härten des Weltgeschehens in der Information auch eine positive Stimmung zu erzeugen."

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