Mo, 20. November 2017

Opfer gebissen

27.03.2016 12:47

Räuberin ging mit Hund „bewaffnet“ auf Beutezug

Brutale Attacke mit einem aufgehetzten Kampfhund auf eine schwedische Urlauberfamilie im Herzen von Wien: Nachdem sie bereits eine Passantin (62) überfallen hatte, ging eine Hundebesitzerin mit ihrem Vierbeiner auf die skandinavischen Touristen los. Der Staffordshire-Mischling verbiss sich in den Bauch der jungen Mutter. Schließlich wurden der Hund und sein Räuber-Frauerl gestellt.

Auf immer abstrusere Art versuchen Abhängige, zu Geld zu kommen. So missbrauchte am Ostersamstag eine Niederösterreicherin (22) - sie dürfte drogen- bzw. alkoholkrank sein und der Punker-Szene angehören - ihre Hündin als scharfe Waffe gegen wehrlose Fußgänger.

In der Kramergasse unweit des Stephansdoms hetzte die Arbeitslose ihre Hündin "Diva", die sie ohne Leine und Maulkorb führte, auf ihr erstes Opfer, eine 62-jährige Passantin. Angefeuert vom Frauerl sprang der Kampfhund mehrmals gegen den Körper der Frau und schnappte nach ihr. Dennoch gelang es der resoluten Wienerin, der Attacke zu entkommen und ihre Tasche vor dem räuberischen Zugriff zu retten.

Bisse in den Bauch
Minuten später hetzte die verantwortungslose Hundehalterin ihre "Diva" in der Rotenturmstraße erneut auf eine Fußgängerin - diesmal auf eine Schwedin, die mit ihrem Mann und ihrem Töchterlein im Kinderwagerl durch die Innenstadt spazierte. Während die Straßenräuberin an der Handtasche zerrte, hechtete "Diva" auf die Frau. Erst als sich die messerscharfen Hundezähne in ihre Bauchdecke bohrten, ließ die Frau ihr Hab und Gut los.

Jetzt allerdings ging der Ehemann der Schwedin zum Gegenangriff über: Er verfolgte die Handtaschenräuberin und hielt sich die zur "unschuldigen Komplizin" gewordene Hündin mit einem Gartensessel vom Leib.

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