Di, 17. Oktober 2017

Nach Brandbrief

26.03.2016 10:34

Lauda zu F1-Streit: „Teile die Meinung der Fahrer“

Nach dem offenen Brief der Formel-1-Piloten an die Chefs der Königsklasse des Motorsports meldet sich nun Niki Lauda zu Wort. Der Aufsichtsratsvorsitzende von Mercedes stellt sich ganz klar auf eine Seite: "Ich kann die Meinung der Fahrer nur teilen. Was sich gerade in der Formel 1 abspielt, ist nicht gut."

Vor wenigen Tagen forderten die Formel-1-Fahrer rund um Sebastian Vettel Reformen in ihrem Rennsport. "Wir möchten die Besitzer der Formel 1 auffordern und drängen, eine Restrukturierung der Führung in Betracht zu ziehen", hieß es in dem Schreiben am Mittwoch. Die künftigen Richtungen und Entscheidungen der Formel 1, seien sie kurz- oder langfristig, sportlich, technisch oder geschäftlich, müssten "auf einem klaren Master-Plan basieren".

Lauda: "Jeder blockiert den anderen"
Formel-1-Ikone Niki Lauda sieht das ähnlich, dennoch rechnet er nicht mit schnellen Lösungen: "Jeder versucht, seine Marktposition zu erhalten. Damit gibt es keine Einigung, jeder blockiert den anderen. Die Meinung der Fahrer hat natürlich Gewicht, weil die Diskussion um das Qualifying noch nicht zu Ende ist. Aber der ganze Streit ist noch nicht zu Ende", so der Österreicher gegenüber "Sky".

Die Schuldigen hat Lauda schnell gefunden: "Die FIA und Jean Todt sagen, dass sie sich nicht von den Teams oder in diesem Fall den Fahrern vorschreiben lassen, wer die Regeln macht", beschreibt der 67-Jährige über den Machtkampf.

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