Di, 12. Dezember 2017

Ostern

25.03.2016 16:23

Wie der Hase zu den Eiern kam

Am Karsamstag wird der Grabesruhe Jesu gedacht. In der Stadtpfarrkirche St. Veit bewachen die Trabanten das Heilige Grab. Jeweils zur halben und vollen Stunde wird die Wache mit Unterstützung des 1. Kärntner Trommlerkorps abgelöst. Mit der Osterkerze und dem Osterfeuer wird das Fest fröhlich.

In der Nacht auf Ostersonntag wird Auferstehung gefeiert, das höchste Fest der Christen. Woher das Wort wirklich stammt, ist der Wissenschaft noch nicht klar. Neuere Deutungen leiten den Begriff von der christlichen Bezeichnung "hebdomada in albis" - Woche in weißen Kleidern - ab. Dabei habe man "in albis" als Mehrzahl von "alba", der Morgenröte, betrachtet und mit dem Althochdeutschen "eostarun" übersetzt. Zugrunde liegt dem die Vorstellung, das Christus als die aufgehende Sonne angesehen wird. Das Bild des Lichts kehrt in der Osterkerze und im Osterfeuer wieder.

Schon bei den Ägyptern symbolisierte der Hase Fruchtbarkeit, in Byzanz war er das Zeichen für Christus. Im Mittelalter stellten drei Hasen die Dreifaltigkeit dar, was im Drei-Hasen-Fenster im Dom zu Paderborn noch zu sehen ist.

Bunte Eier als Ursymbol des Lebens wurden schon 5000 vor Christus in China, Ägypten und Persien verschenkt. Seit dem 17. Jarhundert ist der eierbringende Osterhase bekannt.

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