Do, 14. Dezember 2017

Angriffe auf Banken

25.03.2016 07:30

USA klagen sieben Hacker aus dem Iran an

Die USA haben sieben Iraner wegen Hackerangriffen auf Banken und Finanzinstitute angeklagt. Das teilte Justizministerin Loretta Lynch am Donnerstag in Washington mit. Die Angriffe ereigneten sich demnach zwischen 2011 und 2013. Betroffen waren 46 Finanzinstitute in den USA, darunter die Bank of America und die New Yorker Börse. Einer der Männer habe sich zudem Zugriff zum System eines Staudamms an einem Fluss außerhalb New Yorks verschafft, hieß es.

Die Hacker hätten auf sogenannte DDoS-Angriffe gesetzt, bei denen die Server mit Anfragen überflutet werden, bis sie zusammenbrechen. Websites seien nicht erreichbar gewesen, Kunden hätten keinen Zugang zu ihren Konten gehabt. Es sei ein Schaden von mehreren Millionen US-Dollar entstanden.

Nach Angaben des Justizministeriums hatten die Hacker Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden. Sie arbeiteten demnach in zwei iranischen Computerfirmen, die für die Regierung tätig waren. Ihnen drohen bis zu zehn Jahren Gefängnis. Laut einem Bericht der "Washington Post" befinden sie sich aber im Iran.

Haftbefehle gegen syrische Hacker erlassen
Erst am Mittwoch hatten die USA Haftbefehle gegen drei syrische Hacker der Syrischen Elektronischen Armee erlassen. Die Gruppe wird mit Cyberangriffen unter anderem auf die US- Armee sowie westliche Medien in Zusammenhang gebracht.

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