Mo, 23. Oktober 2017

ÖFB-Teamkollegen

24.03.2016 08:11

Dragovic: Schön, wieder die Chaoten zu sehen

Der Schmäh beim Nationalteam ging Aleksandar Dragovic in den letzten vier Monaten schon ab. Was nichts Böses gegen die Stimmung bei Dynamo Kiew bedeutet. Er empfindet es als schön, wieder die Chaoten zu sehen, wie er es lachend ausdrückte. Aber auf dem Rasen darf es nicht chaotisch zugehen. Auch nicht im Training.

Der Abwehrchef, der sich nicht als gesetzt betrachtet, will unbedingt die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt mit einem Ausrufezeichen beginnen: "Wir haben das letzte Spiel gegen die Schweiz verloren, jetzt ist die Reaktion fällig." Dass dies Samstag ein hartes Stück Arbeit wird, bemerkten die Spieler bereits beim Videostudium der Qualifikationsspiele von Albanien.

Man darf sich nie zurücklehnen, sonst ist man schneller weg vom Fenster, als man glaubt - das Credo von Dragovic. Bei Marcel Koller kann er anders als bei Kiew halb rechts im Abwehrzentrum spielen. Dort fühlt er sich etwas wohler, da der rechte Fuß sein stärkerer ist. Von unersetzbar will er nichts hören: "So einen gibt es bei keiner Mannschaft. Also auch bei uns nicht!"

Keinen Wunschpartner
Präferenzen für einen Partner in der Innenverteidigung hat er keine: "Egal, wen der Teamchef aufstellt, er hat’s verdient. Egal, ob Prödl, Wimmer oder Hinteregger." Mit dem von Koller verhängten "Transferverbot" für den letzten Teil der Vorbereitung und die EURO kann er leben: "Sicher wäre es gut, wenn ich vorher wüsste, wo ich nachher spielen werde. Aber wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter." Es kommt ja auch auf Kiew an - dort hat er noch zwei Jahre Vertrag.

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