So, 17. Dezember 2017

Direkter Draht

23.03.2016 19:35

Kurznachrichten an die Politik

Als erster Landtagsabgeordneter in Salzburg hat jetzt der Grüne Jugendsprecher Simon Hofbauer einen whatsapp-Service für Bürgeranfragen eingerichtet. Damit kann man ihn schnell und unkompliziert erreichen. Höchste Zeit für die "Krone", seinen neuen Kurznachrichten- Dienst zu testen - mit einem SMS-Interview.

Zugegeben, es ist schon weit nach Feierabend, als die "Krone" eine Test-Nachricht verschickt - die Antwort kommt trotzdem innerhalb von 5 Minuten: Test bestanden! Privat nutze er den Nachrichtendienst whatsapp schon lage und intensiv, verrät Landtagsabgeordneter Hofbauer gleich in seiner ersten Nachricht - warum also den Dienst nicht in die politische Arbeit integrieren? Und das läuft so: Unter der eigens dafür eingerichteten Handynummer 0664/88327345 kann man ihm künftig über den beliebten Nachrichtendienst whatsapp kontaktieren. Das sei viel unkomplizierter als eine E-Mail - überhaupt seien Mails doch gar nicht mehr zeitgemäß, findet Hofbauer, der auf nahezu allen relevanten Plattformen im Internet vertreten ist: So postet er regelmäßig Fotos seines Politiker-Alltags auf Instagram, liked spannende Beiträge auf Facebook oder teilt seine Gedanken zu politischen (und auch privaten) Themen auf Twitter. "Whatsapp bietet im Gegensatz zu Facebook, Twitter & Co die Möglichkeit nicht-öffentlich zu diskutieren und einfach Mal die Fragen an die Politik zu stellen, die vielleicht schon lange unter den Nägeln brennen", erklärt er die Vorteile.

Und er ist damit am Puls der Zeit: Laut einer aktuellen Studie verwenden 94 Prozent der Jugendlichen in Österreich whatsapp, Facebook nutzen 69 Prozent - weit abgeschlagen ist der Dienst Twitter - auf ihn greifen hierzulande nur 25 Prozent aller Jugendlicher zurück.

"Muss sein, wo die Leute sind"
"Man muss da sein, wo die Leute sind", so Hofbauer weiter. Er geht davon aus, dass wenn sich sein Vorstoß bewährt, auch viele seiner Kollegen im Chiemseehof die Idee übernehmen werden. Und für die sechs Prozent, die kein whatsapp nutzen: "Ich bin auch auf dem alternativen Service Telegram unter der gleichen Nummer zu erreichen."

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